Datenschutzerklärung
Stand: 27.10.2026
Zquady ist eine App, mit der sich Menschen ab 18 Jahren in ihrer Umgebung zu gemeinsamen Unternehmungen verabreden — wir nennen diese Verabredungen „Zquads“. Weil man sich hier im echten Leben trifft, gehen wir mit deinen Daten so sparsam wie möglich um: In der App setzen wir keine Analysedienste ein, und wir verkaufen keine Daten. Werbemessung gibt es nur, wenn du ihr ausdrücklich zustimmst (2.15) — ohne deine Zustimmung findet kein Tracking statt. Absturzberichte – an uns und an den Absturzdienst Sentry – schickt die App nur, wenn du ihnen ausdrücklich zustimmst, und allein dafür, Abstürze zu bemerken und zu beheben (Einzelheiten unter 2.7 und Punkt 4); deine Wahl kannst du jederzeit in den Einstellungen ändern. Auf dieser Seite steht, was wir trotzdem brauchen, warum, und wer es zu sehen bekommt.
Geltungsbereich: Diese Erklärung gilt für die App Zquady (iOS und Android), für die Website zquady.com samt den Link-Vorschauseiten unter /z/… und /u/…. Wo etwas nur für einen dieser Wege gilt, steht es ausdrücklich dabei.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung in der App Zquady und auf der Website zquady.com ist Samuel Schwaninger als Inhaber des eingetragenen Einzelunternehmens Zquady e.U.:
Zquady e.U. Linzer Straße 17 4100 Ottensheim Österreich
Rechtsform: eingetragenes Einzelunternehmen, FN 687516 d, Landesgericht Linz
Telefon: +43 664 99216386
E-Mail: privacy@zquady.com
Datenschutzbeauftragte/r: nicht bestellt; eine gesetzliche Pflicht zur Bestellung besteht für uns nicht.
2. Welche Daten wir verarbeiten
Wir verarbeiten nur Daten, die du uns selbst gibst oder die beim Betrieb der App technisch anfallen. Im Einzelnen:
2.1 Konto und Anmeldung
- Deine E-Mail-Adresse. Zur Anmeldung schicken wir dir einen Einmal-Code per E-Mail. Ein Passwort ist freiwillig; legst du eines fest, wird es nur als kryptografischer Hash gespeichert, nie im Klartext.
- Wenn du dich über einen anderen Anbieter anmeldest: die Verknüpfung zu diesem Konto und die Daten, die der Anbieter uns dabei übermittelt (in der Regel E-Mail-Adresse und eine Anbieter-Kennung, bei Apple auf Wunsch nur eine Weiterleitungsadresse). Google und Discord übermitteln zusätzlich den Namen, den du dort hinterlegt hast, und die Adresse deines dortigen Profilbilds; beides liegt bei deinem Anmeldekonto, Zquady zeigt oder nutzt es nirgends. Freigeschaltet sind alle drei Anmeldewege: Apple, Google und Discord.
- Wenn du einen Passkey anlegst: dessen öffentlichen Schlüssel, eine Kennung, einen Gerätenamen, den die App aus dem Namen deines Geräts übernimmt, und wann du ihn angelegt hast. Der private Schlüssel verlässt deinen Schlüsselbund beziehungsweise Passwort-Manager nie.
- Dein Geburtsdatum und die Bestätigung, dass du volljährig bist. Beides wird dauerhaft bei deinem Konto gespeichert, nicht nur einmalig geprüft. Aus dem Geburtsdatum berechnet unser Server außerdem deine Altersgruppe für Zquads mit Altersgrenze (2.13).
- Deine Sprachauswahl, damit E-Mails von uns in deiner Sprache ankommen.
- Wenn du die Zwei-Faktor-Anmeldung einschaltest: der zugehörige Sicherheitsfaktor sowie deine Wiederherstellungscodes. Die Codes speichern wir ausschließlich als Hash — wir können sie dir nicht noch einmal anzeigen.
- Deine Anmelde-Sitzung wird auf deinem Gerät im geschützten Systemspeicher abgelegt (iOS-Schlüsselbund bzw. Android-Keystore), damit du angemeldet bleibst.
- Zu jeder Anmelde-Sitzung speichert unser Anmeldedienst, wann du dich angemeldet hast und wann die App die Sitzung zuletzt erneuert hat (das tut sie von selbst, während du sie nutzt), dazu die IP-Adresse und die Geräte- bzw. Browserkennung von der Anmeldung bzw. der letzten Erneuerung. Außerdem speichert er den Zeitpunkt deiner letzten Anmeldung. Unter Profil › Einstellungen › Anmeldung und Sicherheit › Angemeldete Geräte zeigt dir die App deine Sitzungen: die Art des Geräts, abgeleitet aus der gespeicherten Kennung (etwa „Apple-Gerät“, „Android-Gerät“ oder „Browser“), seit wann es angemeldet ist, wann die Sitzung zuletzt erneuert wurde und welche davon zu diesem Gerät gehört – nie die IP-Adresse und nie den Namen deines Geräts. Dort kannst du dich auch auf allen anderen Geräten abmelden. Meldest du dich ab, wird die Sitzung gelöscht, spätestens mit deinem Konto.
- Deine Zustimmung zu den AGB: welche Fassung der AGB du in welcher Sprache wann angenommen hast (bei der Registrierung und bei späteren Änderungen, Abschnitt 14 der AGB) und wann wir dir die Vertragsbestätigung geschickt haben – solange dein Konto besteht.
- Die Vertragsbestätigung: Nach der Registrierung schicken wir dir an deine E-Mail-Adresse eine Bestätigung deines Nutzungsvertrags mit dem Stand der AGB und ihrem vollständigen Text als Anhang, Links zu AGB und Datenschutzerklärung und der Belehrung über dein Rücktrittsrecht (Abschnitt 12a der AGB).
- Dein Rücktritt: Trittst du in den ersten 14 Tagen vom Vertrag zurück, halten wir deine Erklärung mit den Angaben, die du dabei machst, und dem Zeitpunkt fest und bestätigen dir den Eingang per E-Mail mit Datum und Uhrzeit. Danach löschen wir dein Konto wie unter 5.1. Den Nachweis deines Rücktritts bewahren wir auch nach der Löschung auf (5.2).
2.2 Profil
- Deinen Benutzernamen. Du tippst ihn nicht frei ein, sondern wählst aus generierten Vorschlägen — das hält Namen sauber und anonym. Wir speichern außerdem, wann du ihn zuletzt geändert hast, weil eine Änderung nur alle 30 Tage möglich ist.
- Dein Profilbild: entweder dein Kürzel (die Anfangsbuchstaben deines Benutzernamens, nichts Zusätzliches wird gespeichert) oder ein selbst hochgeladenes Foto. Du wählst es über die Fotoauswahl deines Systems; dafür braucht die App keine Freigabe für deine Fotos und erhält nur das Bild, das du dort auswählst. Ein hochgeladenes Foto wird auf 400 × 400 Pixel verkleinert und in unserem Dateispeicher abgelegt. Ersetzt oder entfernst du es, löschen wir das bisherige Foto sofort. Hat jemand dein Profil gemeldet oder haben wir eine Maßnahme gegen dein Konto getroffen, bleibt eine gesicherte Kopie davon als Beweis erhalten; entfernen wir dein Foto selbst wegen eines Verstoßes, verschieben wir es dafür in einen gesicherten Speicher (2.9, wie lange: 5.2). Bleibt dabei etwas liegen, etwa weil die Verbindung abbricht, entfernt es ein täglicher Aufräumlauf nach höchstens rund zwei Tagen.
- Deine Bio, sofern du eine schreibst.
- Deine Interessen (Themen), sofern du welche angibst. Sie sind für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer sichtbar.
- Deine Antworten auf Gesprächsstarter (bis zu drei Fragen, die du selbst auswählst), sofern du welche beantwortest.
- Wenn du magst, dein Instagram- und/oder Discord-Profil. Was dabei gespeichert wird, wer es sehen kann und wie die Bestätigung abläuft, steht unter 2.12.
- Bestätigungen: ob und seit wann dein Telefon (2.14) und deine verlinkten Profile bestätigt sind.
- Deine Abzeichen. Wir berechnen sie aus deiner bestätigten Aktivität, etwa stattgefundenen Zquads, erhaltenen Bewertungen, besuchten Orten oder der Dauer deiner Mitgliedschaft. Alle Abzeichen mit Stufe und Zählerstand siehst nur du. Andere sehen höchstens drei Abzeichen, die du selbst auswählst, mit ihrer Stufe.
- Deine Privatsphäre-Einstellungen (wer dein Profilbild, deine Bio, deine verlinkten Profile und deinen Online-Punkt sieht, wer dir schreiben darf und wer sieht, bei welchen Zquads du dabei bist, 7.2; ob und für wen du dein Geschlecht und deine Altersgruppe in deinem Profil zeigst, voreingestellt für niemanden, 2.13), ob du „Anwesenheit vor Ort“ freigegeben hast (standardmäßig aus) und ob wir dir Stamm-Zquads vorschlagen dürfen (standardmäßig an, 2.18).
- Die Online-Anzeige. Solange die App im Vordergrund geöffnet ist, meldet sie etwa alle eineinhalb Minuten, dass du aktiv bist. Wir speichern dafür nur den Zeitpunkt deiner letzten Aktivität; einmal pro Stunde löschen wir alle Zeitpunkte, die älter als eine Stunde sind. Andere sehen nur einen grünen Punkt, wenn du in den letzten drei Minuten aktiv warst, nie den Zeitpunkt. Wer den Punkt sieht, stellst du unter Profil › Einstellungen › Privatsphäre ein: „Jeder“, Menschen aus gemeinsamen Zquads und/oder Menschen, denen du folgst, oder „Niemand“. Voreingestellt sind Menschen aus gemeinsamen Zquads und Menschen, denen du folgst. Wen du blockiert hast, sieht deinen Punkt nie. Im geöffneten Direktchat sieht dein Gegenüber zusätzlich, ob du den Chat gerade offen hast, außer du hast beim Online-Status „Niemand“ gewählt; das läuft über einen geschützten Kanal nur für euch beide und wird nicht gespeichert.
- Die Summe der Daumen hoch und Daumen runter, die du als Host bekommen hast.
- Dein Geschlecht (Frau, Mann, Divers oder „Keine Angabe“) — bei der Registrierung gefragt; „Keine Angabe“ ist eine gültige Antwort. Auf „Keine Angabe“ kannst du jederzeit selbst wechseln, zwischen Frau, Mann und Divers nur über den Support. Damit du ein Geschlecht einmal selbst festlegen kannst, speichern wir außerdem nur, ob du schon einmal Frau, Mann oder Divers angegeben hast, nicht wann. Wofür wir es brauchen und wer es sieht, steht unter 2.13.
- Deine Altersgruppe (18–25, 26–35, 36–50 oder 51+). Sie wird nicht gespeichert, sondern bei Bedarf aus deinem Geburtsdatum berechnet. Gruppe und Geburtsdatum siehst du in deinem Profil unter Profil › Einstellungen. Andere sehen dein Geburtsdatum nie und dein Alter nur als Gruppe, wenn du sie selbst in deinem Profil zeigst. Schaltest du „Altersgruppe nutzen“ aus, speichern wir dafür nur diese Wahl mit ihrem Zeitpunkt, bis du wieder einschaltest; dein Geburtsdatum bleibt unverändert. Wofür wir die Gruppe brauchen und wie du sie zeigen oder abschalten kannst, steht unter 2.13.
2.3 Standort
Deinen Standort fragen wir nur ab, wenn du die Berechtigung erteilst, und nur, während die App im Vordergrund läuft. Wir verwenden dabei bewusst eine mittlere Genauigkeit (grob etwa 100 Meter) und bevorzugen die zuletzt bekannte Position deines Geräts; die kann genauer sein, wenn kurz zuvor eine andere App deinen genauen Standort bestimmt hat. Eine Ausnahme gibt es: Tippst du beim Erstellen eines Zquads auf „aktuellen Standort verwenden“ und ist die Ortung gröber als etwa 200 Meter, fragt die App einmal die genaue Position ab (GPS, meist auf etwa 10 Meter genau). Dieser Punkt wird dann der Treffpunkt (letzter Absatz dieses Punkts).
Deine GPS-Koordinaten speichern wir grundsätzlich weder auf deinem Gerät noch in unserer Datenbank. Sie liegen nur für die Dauer der Sitzung im Arbeitsspeicher der App. Entfernungen zu Zquads („1,2 km entfernt“) rechnet dein Telefon selbst aus. Anders ist es nur, wenn du einen Ort selbst festhältst: Legst du deinen Ort in der Kopfzeile fest, merkt sich die App diesen Ort samt Koordinaten auf deinem Gerät, bis du wieder den aktuellen Standort wählst. Wählst du in einem Filter einen Ort aus der Ortssuche und speicherst den Filter, speichern wir diesen Ort samt Koordinaten mit dem Filter in deinem Konto, bis du ihn löschst. Wählst du im Filter „Aktuellen Standort verwenden“ (dort steht dann „Mein Standort“), merken wir uns nur diese Wahl, ohne Adresse und ohne Koordinaten; beim Anwenden rechnet die App auf deinem Gerät mit deinem dann aktuellen Standort. Ein Suchagent (2.5) bekommt deinen Standort nie: Einen Umkreis rechnet er immer um eine Stadt, und dafür speichern wir nur deren Namen und öffentlichen Mittelpunkt. Für den Treffpunkt eines Zquads gilt der letzte Absatz dieses Punkts.
Trotzdem verlassen deine Koordinaten das Gerät an vier Stellen, und das sollst du wissen:
- Um den Ortsnamen in der Kopfzeile anzuzeigen, schickt die App sie auf etwa 100 Meter gerundet an unseren Server, und der fragt damit den Dienst Nominatim von OpenStreetMap ab (Punkt 4). Damit dieselbe Frage nicht immer wieder an Nominatim geht, merkt sich unser Server zu diesem gerundeten Punkt die Antwort höchstens sieben Tage lang, ohne Bezug zu dir: ohne Konto, Gerät oder IP-Adresse.
- Für den personalisierten „Für dich“-Feed übergeben wir sie als Rechenwert an unsere eigene Serverfunktion. Dort werden sie nur für die Berechnung verwendet und nicht dauerhaft gespeichert.
- Damit dir die App unter „Home“ die Zquads in deiner Nähe zeigen kann, fragt sie unseren Server nach den Zquads im Umkreis von 200 Kilometern um einen auf etwa zehn Kilometer gerundeten Punkt — deinen Standort oder den Ort, den du in der Kopfzeile festgelegt hast. Wir speichern diesen Punkt nicht; weil er Teil der aufgerufenen Adresse ist, kann er aber in den Verbindungsprotokollen unserer Dienstleister stehen (2.7).
- Beim Öffnen der Karte lädt dein Gerät Kartenausschnitte von einem Kartenserver; dieser erfährt dadurch, welchen Ausschnitt du ansiehst, und deine IP-Adresse.
Zusätzlich gilt: Wenn du beim Erstellen eines Zquads „aktuellen Standort verwenden“ antippst, wird genau dieser Punkt zur Adresse des Treffpunkts — er wird dauerhaft gespeichert; wer ihn sieht, steht am Ende dieses Absatzes. Füllt die App das Formular zum Erstellen selbst vor — mit den Vorlagen „Heute Abend“ und „Wochenend-Tour“ oder mit dem Vorschlag, wenn eine Suche nichts findet —, setzt sie als Ort nur die Stadt aus der Kopfzeile und deren öffentlichen Mittelpunkt ein, nie deinen Standort; den Treffpunkt legst du selbst fest. Bei einem Treffpunkt vor Ort ist „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ voreingestellt. Dann speichern wir den genauen Punkt getrennt; sehen können ihn nur du, deine Co-Hosts und die Mitglieder. Alle anderen sehen die Stadt und einen auf etwa einen Kilometer gerundeten Punkt. Schaltest du die Option aus, ist der Treffpunkt für alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer auf der Karte sichtbar.
2.4 Inhalte, die du erstellst
- Zquads mit Titel, Beschreibung, Tags, Kategorie, Kostenangabe, Zeitpunkt und Dauer, Platzzahl sowie Ort inklusive Koordinaten (mit der Option „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ getrennt gespeichert und nur für alle im Zquad sichtbar, siehe 2.3).
- Den Satz, woran man euch am Treffpunkt erkennt (etwa „Olive Mütze, beim Eingang links“), wenn ihn jemand beim Erstellen oder Bearbeiten eines Zquads einträgt. Wir speichern ihn getrennt vom Zquad; sehen können ihn nur der Host, die Co-Hosts und die Mitglieder, im Zquad und in der Erinnerung kurz vor dem Start, die auch als Push-Benachrichtigung kommt (Punkt 4).
- Deine Mitgliedschaften in Zquads und den Zeitpunkt des Beitritts.
- Nachrichten in Gruppenchats und Direktnachrichten samt Lesestatus, Reaktionen auf Nachrichten. Antwortest du auf eine bestimmte Nachricht, speichern wir bei deiner Antwort nur einen Verweis darauf, nicht ihren Text; den Inhalt der ursprünglichen Nachricht sehen nur Personen, die sie ohnehin lesen dürfen. Im Gruppenchat steht neben deinen Nachrichten dein Profilbild — als Foto nur für die, denen es deine Einstellung „Wer sieht mein Profilbild?“ zeigt, sonst dein Kürzel. Schickt jemand im Chat einen Link zu einem Zquad, zeigt die App ihn als Karte und lädt sie mit den Rechten der Person, die den Chat liest; wer den Zquad nicht sehen darf, sieht nur „Nicht verfügbar“.
- Zquads in Zquady teilen: Schickst du einen Zquad über das Teilen-Ziel „In Zquady“ an andere — höchstens zehn Personen auf einmal —, bekommt jede eine normale Direktnachricht mit Titel, Termin, öffentlichem Ort und Link; der Link enthält keine Kennung von dir. Vorschläge kommen aus deinen Zquads und deinen letzten Chats. Damit in der Auswahl niemand steht, dem du nicht schreiben kannst, prüft unser Server vorher, wem du schreiben darfst; gespeichert wird dabei nichts.
- Beitrittsanfragen einschließlich der persönlichen Nachricht, die du dem Host dabei schreiben kannst, sowie Einladungen und Wartelisten-Einträge. Sehen und beantworten können eine Anfrage der Host und seine Co-Hosts (das Orga-Team); einem Co-Host zeigen wir keine Anfragen von Personen, die er blockiert hat oder die ihn blockiert haben. Über eine neue Anfrage benachrichtigen wir den Host und seine Co-Hosts in der App und, soweit sie Push-Benachrichtigungen dafür eingeschaltet haben, auch per Push — samt einem Ausschnitt deiner Nachricht (Punkt 4); einen Co-Host, der dich blockiert hat oder den du blockiert hast, nicht. Wir speichern, wann über eine Anfrage entschieden wurde und wer aus dem Orga-Team es war. Wer entschieden hat, sieht nur das Orga-Team, nie die anfragende Person. Den Stand deiner Anfrage („Angenommen“ oder „Diesmal nicht“) zeigt dir die App bis sieben Tage nach der Entscheidung, höchstens bis zum Termin. Ist der Zquad vorbei oder abgesagt, lässt sich eine offene Anfrage nicht mehr annehmen und erscheint in keiner Liste mehr — verlegt der Host einen vorbeigegangenen Zquad auf einen neuen Termin, ist sie wieder da. Gespeichert bleibt eine nicht angenommene Anfrage samt Nachricht trotzdem bis 90 Tage nach dem Ende oder der Absage des Zquads (Punkt 5), höchstens bis der Zquad oder dein Konto gelöscht wird.
- Vorgemerkte Anfragen: Ist ein Zquad voll, kannst du deine Anfrage samt Nachricht vormerken. Wird ein Platz frei, schicken wir alle Vormerkungen für diesen Zquad gleichzeitig als Anfragen an den Host — ohne Reihenfolge; jede prüfen wir vorher erneut nach denselben Regeln wie eine Anfrage. Entschieden wird darüber wie über jede Anfrage: vom Host oder einem Co-Host, nicht automatisch. Du kannst eine Vormerkung jederzeit zurücknehmen; fragst du selbst an, tritt die Anfrage an ihre Stelle. Sie endet außerdem, wenn sie nach diesen Regeln nicht mehr möglich ist, wenn der Zquad abgesagt wird oder als stattgefunden gilt und mit der Löschung des Zquads oder deines Kontos.
- Damit das Orga-Team informiert entscheiden kann, zeigt ihm die App zu jeder offenen Anfrage einige Angaben über die anfragende Person, die es ohnehin sehen darf: die Zahl ihrer Treffen (dieselbe wie in ihrem Profil), wie oft sie schon mit dem Host bzw. Co-Host bei einem Zquad war, samt Titel des letzten, ein Mitglied des Zquads, das sie von einem früheren Treffen kennt — nie jemanden, den sie blockiert hat oder der sie blockiert hat —, ob ihre Telefonnummer bestätigt ist, ob sie dem Host bzw. Co-Host folgt und „Neu bei Zquady“, wenn sie noch bei keinem Treffen war und ihr Konto jünger als 30 Tage ist. Ihr Geschlecht, ihr Alter und eine Bewertung oder Einstufung der Person zeigen wir dabei nicht, und gespeichert wird davon nichts.
- Einladungsvorschläge: Lädt der Host oder ein Co-Host jemanden ein, schlägt die App Personen vor, mit denen er schon bei stattgefundenen Treffen war, samt der Zahl gemeinsamer Treffen, höchstens 30. Nicht vorgeschlagen werden Mitglieder, gesperrte Konten, Personen, zwischen denen und der einladenden Person oder dem Host eine Blockierung besteht, und wer die Einladung zu diesem Zquad abgelehnt hat. Ist ein Zquad auf ein Geschlecht oder auf Altersgruppen beschränkt, kommen nur Personen aus ebenso beschränkten früheren Zquads in Frage; Geschlecht und Alter werten wir dafür nicht aus. Gespeichert wird dafür nichts.
- Co-Hosts: Ernennt dich ein Host zum Co-Host, benachrichtigen wir dich in der App und, wenn du Push-Benachrichtigungen für „Anfrage angenommen“ eingeschaltet hast, auch per Push, jeweils mit dem Benutzernamen des Hosts und dem Titel des Zquads (Punkt 4). Im Gruppenchat steht dazu „@Host hat @Name zum Co-Host gemacht“; gibst du die Rolle selbst ab, steht dort „@Name hat die Co-Host-Rolle abgegeben“. Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, sehen diese Hinweise nicht; den ersten sehen auch die nicht, zwischen denen und dem Host eine Blockierung besteht.
- Deine Bewertung eines Hosts nach einem Treffen (Daumen hoch oder runter). Der Host sieht nur die Gesamtsumme, nie deine einzelne Stimme.
- Erinnerungsfotos: Nach einem stattgefundenen Zquad kannst du ein Foto hochladen — eines je Zquad — und es jederzeit ersetzen. Du wählst es über die Fotoauswahl deines Systems; dafür braucht die App keine Freigabe für deine Fotos und erhält nur das Bild, das du dort auswählst. Sie werden auf maximal 1600 Pixel Breite verkleinert, in unserem Dateispeicher abgelegt und sind ausschließlich für die Mitglieder und den Host dieses Zquads sichtbar — nie öffentlich. Ausgenommen sind Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben: Ihnen zeigen wir deine Fotos nicht, und du siehst ihre nicht — auch wenn es der Host ist. Wer dein Foto sehen kann, kann es auch auf seinem Gerät speichern. Lade nur Fotos hoch, an denen du die Rechte hast, und nimm Rücksicht auf abgebildete Personen. Du kannst deine Fotos jederzeit ersetzen oder löschen; mit der Löschung deines Kontos oder des Zquads werden sie ebenfalls gelöscht. Jedes Foto lässt sich von den anderen Mitgliedern direkt im Foto-Viewer melden; gemeldete Fotos prüfen wir und entfernen sie bei Verstößen.
- Öffentliche Fragen an einen Zquad und die Antworten darauf. Sie sind für alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer sichtbar, zusammen mit deinem Benutzernamen. Ausgenommen sind Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben — diese sehen deine Fragen samt Antworten nicht, und du siehst ihre nicht. Der Host sieht an seinem eigenen Zquad trotzdem alle Fragen, damit er sie beantworten oder löschen kann. Wer aus dem Orga-Team eine Antwort geschrieben hat, halten wir intern fest; angezeigt wird das nicht. Wir brauchen es nur, damit unsere Begründung die richtige Person erreicht, wenn wir eine Antwort entfernen (Abschnitt 9 der AGB; Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 17 DSA). Der Vermerk verschwindet mit der Antwort, der Frage oder dem Konto dieser Person.
- Umfragen im Gruppenchat, auch Terminabstimmungen, samt deiner Stimme. Gespeichert wird die Stimme mit deiner Nutzerkennung; in der App zeigen wir nur die Summen, technisch können die anderen Mitglieder aber die einzelnen Stimmen abrufen.
- Hinweise, die die App in einen Gruppenchat schreibt, wenn du sie auslöst — etwa „ist beigetreten“, „ist unterwegs“, „ist da“ oder „hat euren Stamm-Zquad gegründet“ mit deinem Benutzernamen. „Bin da“ kannst du ab einer halben Stunde vor Beginn bis zum Ende eines Treffens melden. Aus diesen Meldungen zählen wir auch, wie viele unterwegs oder schon da sind; wer den Live-Countdown eingeschaltet hat, sieht dazu das Kürzel von bis zu drei von ihnen auf dem Sperrbildschirm (2.6).
- Die Tipp-Anzeige: Während du schreibst, sehen die anderen im Chat kurz, dass du tippst. Das läuft nur über einen geschützten Kanal, den ausschließlich die Mitglieder des Zquads beziehungsweise die beiden Beteiligten eines Direktchats empfangen, und wird nicht gespeichert.
- Serien: Wiederholt ein Host einen Zquad, legen wir den nächsten Termin automatisch als eigenen Zquad an und tragen die Mitglieder des letzten Termins wieder ein; sie werden darüber benachrichtigt und können sich jederzeit austragen.
- Den Rückblick „Dein Monat“: Die App zeigt dir, bei wie vielen Zquads du in einem Monat dabei warst und wen du dabei neu kennengelernt hast. Berechnet wird er bei jedem Aufruf nur für dich, aus Mitgliedschaften, die du ohnehin sehen kannst; auf unserem Server wird dafür nichts gespeichert, und Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, erscheinen darin nicht. Teilst du ihn als Bild, erzeugt unser Server das Bild nur mit deiner Anmeldung; es zeigt nur den Monat, deine Zahlen und ein Muster — keine Namen und keine Fotos.
- Den Jahresrückblick „Dein Jahr“: Die App zeigt dir, bei wie vielen Zquads du in einem Jahr dabei warst, an wie vielen Orten und mit wie vielen Leuten, wen du dabei neu kennengelernt hast, wo du am öftesten warst und welcher Monat der vollste war. Berechnet wird er wie „Dein Monat“ bei jedem Aufruf nur für dich; auf unserem Server wird dafür nichts gespeichert, und Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, erscheinen darin nicht. Die kleine Karte deiner Orte zeigt nur die öffentlichen Treffpunkte, je Ort gemittelt und auf etwa 100 Meter gerundet — bei „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ also nur den gerundeten Punkt. Die Kartenausschnitte dafür lädt dein Gerät bei OpenFreeMap (Punkt 4). Teilst du den Rückblick als Bild, erzeugt unser Server das Bild nur mit deiner Anmeldung; es zeigt nur das Jahr, deine Zahlen und dein Muster — keine Namen, keine Fotos und keine Orte.
- Deine Stamm-Zquads: feste Gruppen, die ihr aus wiederkehrenden Treffen gründet, samt Namen und deiner Zusage; Einzelheiten unter 2.18.
- Den Wortfilter (Abschnitt 8 der AGB): Titel, Beschreibung, Kostenangabe und Tags eines Zquads, den Satz, woran man euch erkennt, deine Bio, deine Interessen, deine Antworten auf Gesprächsstarter, Fragen und Antworten sowie den Namen eines Stamm-Zquads schickt die App schon beim Tippen an unseren Server, der sie mit einer Wortliste abgleicht. Gespeichert wird dabei nichts.
2.5 Verbindungen und persönliche Listen
- Wem du folgst und welchen Themen (Tags) du folgst; beides steuert, was dir angezeigt wird. Wem du folgst, sehen nur du und die Person, der du folgst. Andere sehen nur, wie viele Personen dir folgen. Welchen Themen du folgst, ist für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer einsehbar.
- Gemerkte und ausgeblendete Zquads, deine Blockliste, deine Chat-Einstellungen (angepinnt; stumm, auf Wunsch nur bis zu einem Zeitpunkt oder bis zum Treffen — dann bleiben nur Nachrichten still —; geleert, ausgeblendet, archiviert, als ungelesen markiert), deine Lesestände und gespeicherte Suchen, also gespeicherte Filter und Suchagenten. Diese Listen sind nur für dich sichtbar.
- Suchagenten: Schaltest du bei einem gespeicherten Filter „Als Suchagent benachrichtigen“ ein, nimmt der Suchagent den ganzen Filter mit: Kategorien, Tags, Online, Tageszeiten, Zeitraum, „Kostenlos“, „Plätze frei“, welche Geschlechter der Filter zulässt und welche Altersgruppen er ausschließt (eine Vorliebe für das Publikum eines Zquads, nicht dein eigenes Geschlecht oder Alter; deine eigene Altersgruppe schließt er nie aus, auch nach einem Geburtstag nicht), „Bekannte dabei“, „Gefolgte Hosts“ und den Ort. Ein Umkreis gilt immer um eine Stadt — die des gewählten Orts, sonst die Stadt in der Kopfzeile. Wir speichern dann nur ihren Namen und ihren öffentlichen Mittelpunkt, nie deinen Standort; den Mittelpunkt fragt die App über unseren Server bei Nominatim (Punkt 4) nur mit dem Namen der Stadt ab. Bei jedem neuen Zquad gleichen wir ihn mit den Suchagenten ab, für „Bekannte dabei“ mit den Personen, mit denen du schon bei einem Treffen warst, für „Gefolgte Hosts“ mit denen, welchen du folgst. Passt er, bekommst du eine Benachrichtigung in der App, keine Push-Benachrichtigung. Du kannst höchstens 20 Suchagenten anlegen.
- Suche: Suchst du in Home, schickt die App ab zwei Zeichen die Wörter deiner Suche an unseren Server, ohne deinen Standort; Angaben zu Tag und Uhrzeit wie „morgen“ oder „abends“ wertet sie selbst auf dem Gerät aus. Der Server sucht damit in Titel, Beschreibung, Ort, Stadt, Tags und Kategorie der Zquads, die du sehen darfst. Wir speichern deine Suche nicht; weil die Wörter Teil der aufgerufenen Adresse sind, können sie aber in den Verbindungsprotokollen unserer Dienstleister stehen (2.7).
- Personen und Kurzcodes suchen: Suchst du nach einer Person, etwa für einen neuen Chat, eine Einladung oder um einen Zquad über „In Zquady“ zu teilen, schickt die App ab zwei Zeichen das Eingegebene an unseren Server. Er sucht damit in den Benutzernamen und liefert höchstens 20 Treffer; wer dich blockiert hat, ist nicht darunter. Tippst du in der Suche in Home den Kurzcode eines Zquads ein (er steht etwa auf dem Bild zum Teilen, 2.10), schickt die App nur den Code an unseren Server, um den passenden Zquad zu öffnen. In beiden Fällen steht deine Eingabe im Inhalt der Anfrage, nicht in der aufgerufenen Adresse, und wir speichern sie nicht.
- „Dein Code“: ein QR-Code mit dem Link zu deinem Profil, den du etwa beim Treffen herzeigen kannst. Wer ihn scannt, hat diesen Link und kann dir folgen (7.2). Scannst du selbst einen Code in der App, nutzt sie die Kamera nur, solange der Scanner offen ist: auf dem iPhone über den Scanner von iOS, nachdem du den Kamerazugriff erlaubt hast, auf Android über den Code-Scanner der Google-Play-Dienste, für den die App keine Kamera-Berechtigung braucht – aber nur, wenn du das willst: Vor dem ersten Scan fragt dich die App, ob du „Mit Google-Scanner scannen“ oder die „Kamera-App nutzen“ möchtest. Wählst du die Kamera-App, startet die App den Google-Scanner nicht; du scannst den Code dann mit der Kamera-App deines Geräts, die den Link zu Zquady öffnet. Die Kamerabilder werden nur auf dem Gerät ausgewertet und nicht gespeichert; die App erhält nur den Inhalt des erkannten Codes und öffnet nur Zquady-Profile. Nach Angaben von Google speichert Google dabei weder Bilder noch Ergebnisse; die Play-Dienste übermitteln aber technische Angaben wie Gerätemodell, Betriebssystem- und App-Version, eine Installationskennung und Leistungswerte zur Diagnose und Nutzungsauswertung an Google. Rechtsgrundlage für den Google-Scanner ist deine Einwilligung mit dieser Wahl (Punkt 3).
2.6 Benachrichtigungen
- Bevor die App Push-Benachrichtigungen einrichtet, fragt sie dich selbst, ob du sie willst, und zählt auf, wofür wir sie schicken: wenn jemand deinem Zquad beitritt, neue Nachrichten im Chat, eine Erinnerung kurz vor dem Start und nach dem Treffen eine kurze Frage, wie es war. Das gilt auch auf Android bis Version 12, wo das System selbst nicht nachfragt. Erst nach deinem Ja – auf dem iPhone und ab Android 13 zusätzlich nach der Erlaubnis im System – legt die App eine Zustellkennung an und meldet sie uns.
- Wenn du Push-Benachrichtigungen erlaubst, speichern wir die Gerätekennung für den Versand (Push-Token) und die Plattform (iOS, Android oder Web), auf Android zusätzlich die Zustellkennung von Firebase Cloud Messaging, über die unser Server Benachrichtigungen direkt an Google schickt (Punkt 4).
- Deine Einstellungen dazu, welche Arten von Benachrichtigungen du bekommen willst, welcher Ton gespielt wird und ob der Live-Countdown (unten) an ist.
- Die Benachrichtigungen selbst, damit du sie in der App nachlesen kannst.
- Ändert der Host Termin oder Ort eines Zquads, nennen die Benachrichtigung in der App, die Push-Benachrichtigung und der Gruppenchat den neuen Termin bzw. den neuen Ort. Einen Treffpunkt, der nur für alle im Zquad sichtbar ist (2.3), speichern wir nie in der Benachrichtigung: Die App liest ihn beim Anzeigen nach und zeigt ihn dort nur, solange du zum Zquad gehörst, und die Push-Benachrichtigung sagt dann nur, dass sich der Treffpunkt geändert hat. Schaltet der Host diesen Schutz nachträglich ein, entfernen wir den bisherigen Ort auch aus älteren Benachrichtigungen. Im Gruppenchat steht der Treffpunkt; lesen können ihn dort nur alle im Zquad.
- Die Wochen-Übersicht: Nur wenn du sie selbst einschaltest, bekommst du einmal pro Woche eine Benachrichtigung, wie viele neue Zquads es in deiner Nähe und zu den Themen gibt, denen du folgst — und nur, wenn es etwas gibt. Voreingestellt ist sie aus. „In deiner Nähe“ bestimmen wir ohne deinen Standort: Unser Server nimmt den Mittelpunkt (Median) der Orte der Zquads, bei denen du Mitglied bist, und zählt neue Zquads im Umkreis von 50 km. Dieser Mittelpunkt wird nur für die Berechnung gebildet und nicht gespeichert. Du schaltest die Wochen-Übersicht in den Benachrichtigungs-Einstellungen ein und jederzeit wieder aus. Jedes Ein- und Ausschalten halten wir bei deinem Konto fest – mit Zeitpunkt, der Fassung und Sprache des Hinweistexts, der Stelle in der App, an der du gewählt hast, und der Plattform –, damit wir deine Einwilligung nachweisen können (Art. 7 Abs. 1 DSGVO).
- Knöpfe in Benachrichtigungen: Eine Beitrittsanfrage oder Einladung kannst du direkt in der Benachrichtigung annehmen oder ablehnen und auf eine Nachricht direkt antworten, auch wenn die App geschlossen ist. Dafür trägt jede solche Benachrichtigung einen Einmal-Code, den unser Server mit einem geheimen Schlüssel signiert: Er gilt sieben Tage, nur für dich und nur für diese eine Anfrage, Einladung oder diesen einen Chat. Eine Beitrittsanfrage erreicht den Host und seine Co-Hosts mit je eigenem Code (2.4); hat einer von ihnen entschieden, bewirken die Knöpfe der anderen nichts mehr. Tippst du auf einen Knopf, schickt dein Gerät den Code — beim Antworten zusammen mit deinem Text — an unseren Server, und der führt die Handlung in deinem Namen aus, nach denselben Regeln wie in der App; deine Antwort ist eine ganz normale Nachricht. Das geht nur, solange dein Konto besteht, nicht gesperrt ist und du auf mindestens einem Gerät angemeldet bist. Damit jeder Code nur einmal wirkt, speichern wir nach dem Einlösen seine zufällige Kennung mit deiner Nutzerkennung, der Art (Anfrage, Einladung oder Chat) und dem Ablauf. Auf dem iPhone verlangen die Knöpfe vorher Face ID oder den Gerätecode; auf Android gelten die Einstellungen deines Geräts für Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm.
- Der Live-Countdown vor dem Treffen: Du schaltest ihn in den Benachrichtigungs-Einstellungen ein; voreingestellt ist er aus. Ist er an, zeigt dein Gerät etwa eine Stunde vor einem Treffen, bei dem du Host oder Mitglied bist, eine laufende Anzeige mit Countdown — auf dem iPhone als Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island, auf Android als laufende Benachrichtigung. Sie zeigt Titel, Ort und Uhrzeit des Treffens, wie viele „unterwegs“ oder „da“ gemeldet haben (2.4), und für bis zu drei von ihnen das Kürzel aus dem Benutzernamen, farbig hinterlegt wie beim Profilbild ohne Foto — keine Fotos, keine Namen. Blockierst du jemanden oder blockiert dich jemand, erscheint ihr in der Anzeige des anderen nicht. Weil die Anzeige auf dem Sperrbildschirm steht, sieht sie jeder, der dein Gerät sieht. Auf dem iPhone kannst du Live-Aktivitäten für Zquady außerdem in den Systemeinstellungen abschalten.
- Damit wir den Live-Countdown auch bei geschlossener App starten und auf dem Stand halten können, speichern wir die Kennungen, die dein iPhone dafür vergibt: eine je laufender Anzeige und ab iOS 17.2 eine Startkennung je Gerät. Mit ihnen schickt unser Server Titel, Ort, Beginn und Ende des Treffens sowie die Zahlen und Kürzel direkt an Apple (APNs); auf Android gehen dieselben Angaben über Firebase Cloud Messaging an Google, bei Treffen vor Ort zusätzlich der genaue Treffpunkt mit Adresse und Koordinaten für den Knopf „Route“ – auch wenn der Host „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ gewählt hat, denn die Anzeige bekommen nur Host und Mitglieder. Dass wir die Anzeige für ein Treffen gestartet haben, vermerken wir, damit sie nur einmal startet. Die Kennung einer Anzeige löschen wir, wenn die Anzeige endet — in der Regel etwa 15 Minuten nach dem Ende des Treffens, bei einer Absage, einer Verschiebung oder wenn du nicht mehr dabei bist, früher. Die Startkennung löschen wir, wenn du dich abmeldest oder dein Gerät sie 45 Tage lang nicht mehr gemeldet hat; nach dem Ausschalten meldet die App sie nicht mehr. Schaltest du den Countdown aus, beendet die App laufende Anzeigen, und wir starten keine neuen.
2.7 Technische Daten und Fehlerberichte
Hast du Absturzberichten zugestimmt (unten), senden wir bei einem Fehler in der App einen Fehlerbericht an unsere eigene Datenbank: die Fehlermeldung, den technischen Ablaufpfad, die Stelle im Programm, dein Betriebssystem, die App-Version und deine Nutzerkennung. Pro Sitzung sind höchstens 25 solcher Berichte möglich, und gleiche Fehler werden nur einmal gemeldet. Vor der Anmeldung sendet die App auf diesem Weg nichts. Stürzt sie ab und kommt der Bericht nicht mehr durch – etwa weil noch niemand angemeldet ist oder die Verbindung fehlt –, merkt sie sich den letzten Absturz (Fehlermeldung, technischer Ablaufpfad und Zeitpunkt) auf deinem Gerät und meldet ihn beim nächsten Start, sobald ein Konto angemeldet ist, dann mit dessen Nutzerkennung.
Seit dem 12. August 2026 setzen wir zusätzlich Sentry als Absturzdienst ein (siehe Punkt 4). Der Grund: unser eigener Weg oben braucht eine bestehende Anmeldung und läuft im JavaScript-Teil der App. Abstürze im nativen Teil erreichen ihn deshalb nie, Abstürze vor der Anmeldung erst beim nächsten angemeldeten Start — und das sind gerade die schwersten. An Sentry gehen die Fehlermeldung samt technischem Ablaufpfad, Angaben zu Gerät und App sowie die letzten Netzwerkanfragen vor dem Fehler; Einzelheiten dazu stehen unter Punkt 4. Beides – Berichte an unsere Datenbank und an Sentry – schickt die App nur mit deiner Einwilligung. Einmal fragt sie dich „Absturzberichte senden?“, mit zwei gleichwertigen Knöpfen „Senden“ und „Nicht senden“ – bei einem neuen Konto als letzte Seite der Registrierung, sonst kurz nach der Anmeldung; schließt du die Frage nach der Anmeldung, gilt das als „Nicht senden“. Bis du Ja sagst, sendet die App keine Berichte, startet Sentry nicht und merkt sich keinen Absturz. Deine Wahl kannst du jederzeit mit dem Schalter „Absturzberichte senden“ unter Profil › Einstellungen › Privatsphäre ändern. Ist er aus, schickt die App von deinem Gerät keine Berichte an Sentry und auch keine auf unserem eigenen Weg oben; sie merkt sich dann auch keinen Absturz, und ein schon gemerkter wird gelöscht.
Wie bei jedem Internetdienst fallen bei unseren Dienstleistern beim Abruf technische Verbindungsdaten an, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse und Geräte-/Browserkennung. Wir selbst werten diese Protokolle nicht aus; die Dienstleister löschen sie nach ihrem eigenen Turnus wieder.
In der App verwenden wir keine Analysedienste. Ereignisse an Meta und die Werbe-ID deines Geräts gibt es nur, wenn du der Werbemessung zustimmst (2.15); ohne deine Zustimmung findet kein Tracking statt.
2.8 Sicherheit
- Versuche, dein Passwort erneut einzugeben, einen Wiederherstellungscode einzulösen oder einen Code einzugeben, den wir dir vor dem Ändern deiner E-Mail-Adresse oder deines Passworts oder vor dem Löschen deines Kontos per E-Mail schicken, halten wir mit Zeitpunkt und Ergebnis zwei Tage lang fest; ab fünf Fehlversuchen in 15 Minuten wird kurz gesperrt. Ebenso lange halten wir fest, wann wir dir einen solchen Code geschickt haben, damit wir den Versand begrenzen können.
- Der Zeitpunkt deiner letzten E-Mail- oder Passwortänderung, weil beides nur einmal in 24 Stunden möglich ist.
- Änderst du deine E-Mail-Adresse oder dein Passwort oder löschst du dein Konto, bestätigst du das mit deinem Passwort oder mit einem Code, den wir dir an deine E-Mail-Adresse schicken; ist die Zwei-Faktor-Anmeldung an, geht das nur nach dem zweiten Faktor. Ausgenommen ist das Löschen direkt bei der Registrierung, solange noch kein Profil angelegt ist (7.4). Konten, die nur über Apple, Google oder Discord angemeldet sind, bestätigen eine Löschung ohne Passwort und Code; ihre E-Mail-Adresse verwaltet der jeweilige Anbieter. Bei einer neuen E-Mail-Adresse schicken wir außerdem einen Code an die neue Adresse; damit bestätigst du in der App, dass sie dir gehört; erst dann stellen wir um. Bestätigst du den Wechsel mit einem Code an deine bisherige Adresse, nennt diese Mail auch die neue. Gehört die neue Adresse schon zu einem anderen Konto, lehnen wir die Änderung ab. Wir nehmen einen Code höchstens 15 Minuten lang an und nur für den Zweck, für den wir ihn geschickt haben. Dafür speichern wir bei deinem Konto einen Prüfwert, den wir mit einem geheimen Schlüssel aus Zweck und Code — bei einer neuen Adresse auch aus ihr — berechnen, und den Zeitpunkt; die Adresse und den Code selbst speichern wir dafür nicht. Den Eintrag löschen wir, sobald du den Code verwendest; der nächste Code ersetzt ihn, sonst löschen wir ihn spätestens nach zwei Tagen.
- Wurde dein Passwort nicht über „Passwort ändern“ in der App gesetzt, sondern etwa über „Passwort vergessen?“, vermerken wir das mit Zeitpunkt. Zum Schutz deines Kontos zählt ein solches Passwort dann nicht als Bestätigung, zum Beispiel wenn du deine E-Mail-Adresse ändern willst; du bestätigst stattdessen mit einem Code, den wir dir per E-Mail schicken. Der Vermerk fällt weg, sobald du dein Passwort über „Passwort ändern“ neu setzt, spätestens mit der Löschung deines Kontos.
- Damit niemand massenhaft Fremde anschreibt, begrenzen wir je Konto neue Direktchats (20 am Tag, in den ersten 24 Stunden nach der Registrierung 5), Beitrittsanfragen (30 am Tag) und neue Zquads (10 am Tag). Dafür zählt unser Server nur, was ohnehin gespeichert ist.
2.9 Support und Meldungen
- Schreibst du uns über das Support-Formular, übermitteln wir deinen Benutzernamen, deine E-Mail-Adresse, deine Nutzerkennung sowie Kategorie, Betreff und Text deiner Anfrage per E-Mail an unser Postfach.
- Meldest du eine Person, einen Zquad, eine Nachricht, eine Frage an einen Zquad oder ein Erinnerungsfoto, speichern wir Art und Ziel der Meldung, eine Bezeichnung des gemeldeten Inhalts (etwa den Benutzernamen), deinen Meldegrund, deine Beschreibung, falls du eine schreibst, und deine Nutzerkennung. Deine Kennung nehmen wir dabei aus deiner gültigen Anmeldung, damit Meldungen nicht gefälscht werden können. Mit denselben Angaben geht die Meldung außerdem per E-Mail an unser Support-Postfach.
- Mit jeder Meldung sichern wir eine Kopie des gemeldeten Inhalts, damit wir den Fall später noch prüfen können (Abschnitt 9a der AGB). Nachrichten aus Chats gehen dabei nur als Weiterleitung durch dich mit, also nur so, wie du sie selbst in deinem Chat siehst. Je nach Art sind das die gemeldete Nachricht mit den bis zu 20 vorherigen und den bis zu 20 folgenden Nachrichten sowie Benutzername und E-Mail-Adresse der Person, die sie geschrieben hat; das Profil der gemeldeten Person samt E-Mail-Adresse und Anmeldekennungen, dem Zeitpunkt ihrer letzten Anmeldung und bis wann eine Sperre gilt, dem Stand ihrer verlinkten Profile (Plattform, Name, ob bestätigt) und dem Fingerabdruck ihrer bestätigten Telefonnummer (2.14) und — wenn du eine Person meldest — ihr Profilbild, die letzten bis zu 200 Direktnachrichten zwischen euch – aber nur, wenn du beim Melden das Häkchen „Unseren Chatverlauf mitsenden“ setzt; vorausgewählt ist es nicht – und die bis zu 50 jüngsten Zquads, bei denen ihr beide Host oder Mitglied seid, mit Titel, Termin, Ort und genauem Treffpunkt; bei einem Zquad dessen Angaben samt genauem Treffpunkt sowie Benutzername und E-Mail-Adresse des Hosts, mit Mitgliederliste und — nur wenn du selbst Host oder Mitglied bist — den letzten 50 Nachrichten des Gruppenchats; bei einer Frage die Frage samt Antwort sowie Benutzername und E-Mail-Adresse der fragenden Person und des Hosts; bei einem Foto die Datei selbst sowie Benutzername und E-Mail-Adresse der Person, die es hochgeladen hat. Dasselbe tun wir, bevor wir einen Inhalt entfernen – auch einzelne Profilinhalte wie Profilbild, Bio oder Antworten auf Gesprächsstarter – oder ein Konto sperren; Direktnachrichten und den Gruppenchat eines Zquads kopieren wir dabei nicht. Fotos und Profilbilder, die wir entfernen, verschieben wir dafür in einen gesicherten Speicher. Die Kopien liegen getrennt, nur wir haben Zugriff, und wir verwenden sie nur zur Aufklärung, zur Abwehr oder Durchsetzung von Ansprüchen und zur Weitergabe an Behörden. Wie lange sie bleiben, steht in Punkt 5.
- Wir zählen mit, wie viele E-Mails unser System verschickt, um das Kontingent unseres Versanddienstes zu überwachen und Missbrauch zu begrenzen.
- Sperren wir ein Konto (Abschnitt 9 der AGB), vermerkt unser Anmeldedienst, bis wann die Sperre gilt; beim Konto speichern wir Zeitpunkt und Grund der Sperre. Die App zeigt dir die Sperre an und, solange du noch angemeldet bist, auch ihren Grund. Die Begründung schicken wir dir außerdem per E-Mail, außer eine Behörde hat uns das untersagt oder wir können dich nicht erreichen. Die Push-Token des Kontos löschen wir dabei. Diese Angaben bleiben bei deinem Konto und werden spätestens mit ihm gelöscht.
- Damit eine Sperre nicht mit einem neuen Konto umgangen werden kann, speichern wir bei einer Sperre Prüfwerte der E-Mail-Adresse, der bestätigten Telefonnummer und der Anmeldekennungen des Kontos (etwa bei Apple, Google, Discord oder Instagram) auf einer Sperrliste. Die Prüfwerte berechnen wir mit einem geheimen Schlüssel; die Angaben selbst speichern wir dafür nicht. Bei E-Mail-Adressen gleichen wir einfache Varianten an (Groß- und Kleinschreibung, Zusätze nach einem Pluszeichen, bei Gmail die Punkte). Will jemand mit einer dieser Angaben ein neues Konto anlegen oder damit eine Nummer oder ein Profil bestätigen, lehnen wir das ab. Heben wir die Sperre auf, löschen wir die Einträge.
- Entscheiden wir über eine Meldung oder schränken wir einen Inhalt oder ein Konto ein, sagen wir es den Betroffenen per E-Mail: der meldenden Person das Ergebnis, der Person, deren Inhalt oder Konto betroffen ist, die Maßnahme samt Begründung und wie sie sich dagegen wehren kann (Abschnitt 9 der AGB).
- Unser Verwaltungsprotokoll: Arbeiten wir in unserer Verwaltung mit deinem Konto, halten wir fest, wann wir was getan haben und aus welchem Anlass – etwa wenn wir deine Kontoangaben öffnen, deine E-Mail-Adresse anzeigen, eine Datenauskunft erstellen, dein Konto auf deinen Wunsch löschen, dein Geschlecht auf deine Bitte ändern, dein Geburtsdatum auf deine Bitte berichtigen oder eine Maßnahme nach einer Meldung treffen, also gesicherte Kopien ansehen, einen Inhalt entfernen oder ein Konto sperren. Der Eintrag nennt die Art der Handlung, deine Nutzerkennung und den Anlass, aber keine Inhalte von Nachrichten oder Fotos. Damit können wir nachweisen, dass wir mit deinen Daten richtig umgehen. Das Protokoll löschen wir nach 12 Monaten, auch wenn dein Konto schon vorher gelöscht wurde (5.2).
2.10 Besuch unserer Website und Link-Vorschauen
Für die Website zquady.com — also auch für die Seite, die du gerade liest — brauchst du kein Konto und musst dich nicht anmelden. Beim Aufruf fallen beim Webhoster die üblichen Server-Protokolle an: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, verweisende Seite und Browserkennung. Wir nutzen sie, um die Seiten auszuliefern und Angriffe abzuwehren; Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionierenden, sicheren Auftritt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Server betreibt im Auftrag von united-domains die IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur (Serverstandort Deutschland); sie speichert die Protokolle nach Angaben des Anbieters mit gekürzter IP-Adresse bis zu acht Wochen und löscht sie danach.
Teilt jemand einen Zquad- oder Profil-Link, führt dieser auf eine Vorschauseite unter zquady.com/z/… beziehungsweise zquady.com/u/…. Wird so ein Link in einen Messenger oder ein soziales Netzwerk eingefügt, rufen je nach Dienst dessen Server oder die App der absendenden Person die Seite und das Vorschaubild ab, um die Vorschaukarte zu erzeugen — der jeweilige Anbieter erfährt dabei die aufgerufene Adresse und damit, dass dieser Link geteilt wurde. Das Vorschaubild liefert unser Backend (Supabase, über Cloudflare) aus; dort fallen die üblichen Verbindungsdaten an. Die Vorschauseiten setzen keine Anmeldung voraus; jeder, der den Link hat, sieht:
- bei einem Zquad: Titel, Termin, Stadt (oder „Online“), Kategorie, ob er abgesagt ist, die Zahl der Mitglieder und Plätze sowie im Vorschaubild den Benutzernamen des Hosts. Öffnet jemand einen Zquad-Link in der App, ohne angemeldet zu sein, zeigt auch die App diese Eckdaten, ohne den Host. Zquads, die auf ein Geschlecht oder auf Altersgruppen beschränkt sind, zeigen wir an beiden Stellen nicht.
- bei einem Profil: Benutzername, Monat der Registrierung, Bewertung in Prozent (erst ab fünf Bewertungen), ob das Telefon bestätigt ist, die Zahl der stattgefundenen Zquads, die die Person gehostet oder besucht hat (ohne Zquads, die auf ein Geschlecht oder auf Altersgruppen beschränkt sind), bis zu drei selbst gewählte Abzeichen und im Vorschaubild ihr Muster. Profilbild, Bio, Tags, Gesprächsstarter, verlinkte Profile, Geschlecht und Alter erscheinen dort nie.
Teilst du einen Zquad als Bild, etwa in deine Instagram-Story, erzeugt unser Server dieses Bild mit Titel, Termin, Stadt, Kategorie, dem Benutzernamen des Hosts und dem Kurzcode, je nach Format auch mit dem Anfang der Beschreibung, der Belegung und einem QR-Code mit dem Link. Wohin du das Bild teilst, entscheidest du; ab dann gelten die Bedingungen der jeweiligen Plattform. Abrufen kann das Bild jeder, der die Kennung des Zquads kennt, etwa aus einem geteilten Link — ausgenommen Zquads, die auf ein Geschlecht oder auf Altersgruppen beschränkt sind.
Teilst du dein Profil als Bild, erzeugt unser Server es, wenn du das Teilen wählst. Es zeigt nur, was auch die Link-Vorschau deines Profils zeigt: dein Kürzel (nie dein Profilbild), deinen Benutzernamen, den Monat der Registrierung, die Zahl der Zquads, die du gehostet oder besucht hast, dein Muster und einen QR-Code mit dem Link zu deinem Profil. Wie die Vorschau kann es jeder abrufen, der die Kennung deines Profils kennt.
Rechtsgrundlage für die Vorschauen und Bilder ist unser berechtigtes Interesse, dass geteilte Links verständlich sind (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); widersprechen kannst du nach 6.1.
Wählst du beim Anlegen eines Zquads „Auf @zquadycom teilen“, schicken wir uns das Bild zum Teilen (oben) zur Freigabe per E-Mail. Geben wir es frei, veröffentlichen wir es über Instagram als Story auf unserem Konto @zquadycom — mit Titel, dem Anfang der Beschreibung, Termin, Stadt, Kategorie, Kurzcode und deinem Benutzernamen, öffentlich sichtbar für alle bei Instagram. Instagram zeigt eine Story 24 Stunden lang an. Möglich ist das nur bei Zquads, die weder auf ein Geschlecht noch auf Altersgruppen beschränkt sind. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); widerrufst du sie, veröffentlichen wir die Story nicht mehr beziehungsweise löschen sie.
Wie oft unsere Seiten aufgerufen werden, zählen wir selbst, ohne Cookies, ohne Skript in deinem Browser und ohne fremde Dienste: Ruft dein Browser eine Seite ab, zählt unser Webserver dabei mit. Er nimmt dafür nur, welche Seite abgerufen wurde, und – falls dein Browser es mitschickt – den Namen der Website, von der du kommst (etwa google.com oder instagram.com, ohne die genaue Adresse dort). Er ordnet das in grobe Gruppen ein (welche Seite; Herkunft wie Suchmaschine, Instagram, Facebook oder direkt; anhand der Browserkennung Handy oder Computer) und erhöht in unserem Backend (Supabase) nur einen Zähler für diesen Tag. IP-Adresse, Browserkennung, Uhrzeit oder eine Kennung für dich speichern wir dabei nicht; aus den Zahlen lässt sich nicht erkennen, wer eine Seite besucht hat. Die Seitenzählung dient nur dazu, zu erkennen, welche Seiten genutzt werden und wie Besucherinnen und Besucher die Website finden, damit wir sie betreiben und verbessern können. Getrennt davon zählen wir auf unserem Server, wie oft die Kurzlinks und QR-Codes auf unseren Werbemitteln aufgerufen werden (etwa zquady.com/ig oder der QR-Code auf einem Sticker), nur als Anzahl je Werbemittel und Tag; daran sehen wir, wie unsere Werbemittel ankommen. Rechtsgrundlage ist jeweils unser berechtigtes Interesse daran (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Die Website setzt keine Cookies und bindet keine Werbe- oder Analysedienste anderer Anbieter ein. Schriften, Bilder und Videos liefern wir vom eigenen Webspace aus; Inhalte von Google oder anderen Anbietern lädt die Website nicht. Auf iPhone und iPad kann Safari von sich aus ein Banner mit einem Hinweis auf unsere App zeigen, sobald es sie im App Store gibt; die Angaben dafür, etwa Symbol und Name der App, holt Safari selbst bei Apple, nicht bei uns, und dafür gelten Apples Bedingungen.
Deine Sprach- und Design-Wahl speichert die Website lokal in deinem Browser (localStorage). Schließt du auf dem Handy die Leiste mit dem Hinweis auf unsere App, merkt sie sich dort außerdem, wann du das getan hast, damit sie die Leiste 14 Tage lang nicht wieder zeigt. Nur für die Dauer deines Besuchs merkt sich die Seite im Sitzungsspeicher des Browsers (sessionStorage), ob die kurze Eröffnungsanimation schon gelaufen ist. Diese Angaben verlassen dein Gerät nicht.
2.11 Speicherung auf deinem Gerät
Neben dem, was auf unseren Servern liegt, legt die App einiges direkt auf deinem Gerät ab — ausschließlich für Funktionen, die du selbst nutzt:
- Deine Anmelde-Sitzung im geschützten Systemspeicher (iOS-Schlüsselbund bzw. Android-Keystore), damit du angemeldet bleibst — siehe 2.1.
- Deine Einstellungen im normalen App-Speicher: Erscheinungsbild (System, hell, dunkel), Sprache, Sortierungen, Umkreis, Vibration, Klänge in der App, deine Antwort auf die Frage nach Absturzberichten und ob sie gesendet werden, und deine Wahl zur Werbemessung (die als Nachweis zusätzlich auf unserem Server liegt, 2.15).
- Merker, damit die App nicht zweimal fragt oder dieselben Hinweise wiederholt — etwa, ob du die Einführung schon gesehen hast, welche Fragen zu einem Zquad du schon gelesen hast, welche Schritte beim Einrichten des Profils du übersprungen hast, zu welchen Zquads du schon eine Beitrittsanfrage gestellt hast und welche Knöpfe in Benachrichtigungen du schon benutzt hast. Damit Knöpfe auch bei geschlossener App für das richtige Konto wirken (2.6), merkt sich die App außerdem, welches Konto angemeldet ist; beim Abmelden löscht sie das.
- Für das Home-Widget „Nächstes Treffen“ die Angaben deines nächsten Treffens: Titel, Ort, Beginn und Ende, kurz vor dem Treffen die Zahl derer, die unterwegs oder schon da sind, und ein Muster, das die App aus der Kennung des Zquads berechnet. Die App legt sie in einem Speicher ab, den nur sie und ihr Widget lesen können — auch wenn du kein Widget eingerichtet hast. Das Widget selbst liest nur diesen Speicher und sendet nichts. Liegt es auf deinem Home-Bildschirm, sieht es jeder, der deinen Bildschirm sieht. Meldest du dich ab, löscht die App diese Angaben.
- Für den Live-Countdown (2.6): ob er an ist, auf dem iPhone die Startkennung des Geräts und, solange eine Anzeige läuft, deren Angaben, die Kennungen der Anzeigen und welche du weggewischt hast — auf Android samt genauem Treffpunkt für den Knopf „Route“. Auch das löscht die App beim Abmelden.
- Einen selbst gewählten Ort samt Koordinaten, wenn du in der Kopfzeile einen Ort aus der Suche auswählst (siehe 2.3) — nicht, wenn du dort deinen aktuellen Standort wählst.
- Für das Kalender-Abo (2.17) den geheimen Link im geschützten Systemspeicher und den zuletzt bekannten Stand der Verbindung, den die App beim Abmelden vergisst. Den Link entfernt sie, wenn du das Abo trennst, einen neuen Link erzeugst oder der Link nicht mehr gilt.
- Für Zquads, die du in deinen Kalender eingetragen hast (4), welcher Eintrag zu welchem Zquad gehört, samt Beginn, Titel, Ort und Dauer, wie sie im Eintrag stehen. So legt die App keinen Termin doppelt an und kann einen verschobenen nachziehen. Das bleibt beim Abmelden stehen, so wie der Eintrag in deinem Kalender.
- Für „Aus deinen Zquads“, wen du schon bei vergangenen Zquads getroffen hast — Nutzerkennung und Benutzername aus den Mitgliederlisten dieser Zquads. Damit zeigt dir die App bei anderen Zquads sofort, wen du dort schon kennst, und der Filter „Bekannte dabei“ findet Zquads, bei denen jemand davon dabei ist; Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, zeigt sie dabei nie. Beim Abmelden löscht die App diese Liste.
- Für deine gespeicherten Filter, wann du jeden zuletzt angetippt hast, damit die App zeigen kann, wie viel seitdem neu ist. Beim Abmelden löscht die App das.
- Einen Zwischenspeicher, damit Inhalte schneller erscheinen: etwa dein eigenes Profil sowie Bilder und Kartenausschnitte, die du angesehen hast — darunter auch Fotos anderer. Hast du deine Daten exportiert, liegt dort auch die Exportdatei, bis das System den Zwischenspeicher leert.
- Nur wenn du Absturzberichten zugestimmt hast (2.7): für Sentry eine zufällige Installationskennung und, falls die App abstürzt, den Absturzbericht, bis er beim nächsten Start gesendet ist (siehe 4).
- Für unseren eigenen Fehlerbericht den letzten Absturz (Fehlermeldung, technischer Ablaufpfad und Zeitpunkt), bis er gemeldet ist (siehe 2.7) — nur, solange „Absturzberichte senden“ an ist.
- Eine zufällige Installationskennung für Programm-Updates: Sie geht bei jeder Prüfung auf eine neue Programmversion an Expo mit, und Expo zählt mit ihr auch, wie viele Geräte eine Programmversion nutzen (siehe 4). Dazu kommen nach deinem Ja zu Push-Benachrichtigungen zufällige Kennungen für die Push-Zustellung (Expo, auf Android zusätzlich Firebase; siehe 2.6 und 4).
- Bestätigst du bei der Registrierung ein Geburtsdatum unter 18 Jahren (7.4), einen Merker „unter 18“: nur diese Angabe und den Zeitpunkt, nur im App-Speicher. Er erschwert, dass auf demselben Gerät gleich danach ein Konto mit einem anderen Geburtsdatum angelegt wird. Die App sendet ihn nie und löscht ihn nach 30 Tagen.
- Den zuletzt benutzten Anmeldeweg – nur die Art (Apple, Google, Discord, E-Mail, Passkey oder Passwort), keine Adresse und keine Kennung –, damit die Startseite ihn mit „Zuletzt“ markiert. Die App sendet ihn nie. Er bleibt beim Abmelden stehen, weil er genau für die nächste Anmeldung da ist, und wird gelöscht, wenn du dein Konto in der App löschst.
- Einen angefangenen Zquad, den du noch nicht angelegt hast, als Entwurf je Konto, damit er einen Neustart der App übersteht. Die App löscht ihn, sobald du den Zquad anlegst oder den Entwurf verwirfst, und beim Abmelden.
- Die Angaben deines zuletzt angelegten Zquads samt Treffpunkt als Vorlage für „Nochmal machen“.
- Ob du den Hinweis „Dein erstes Treffen?“ schon weggeklickt hast.
Werbe-Kennungen und Daten des Meta-SDK entstehen auf deinem Gerät nur, wenn du der Werbemessung zustimmst (2.15). Analyse-Werte legt die App nicht ab.
Du wirst das alles los, indem du die App deinstallierst. Ausnahme auf dem iPhone: Einträge im Schlüsselbund — deine Anmelde-Sitzung und der Link deines Kalender-Abos — können das Löschen der App überdauern. Meldest du dich vorher ab, ist die Sitzung weg; trennst du vorher dein Kalender-Abo, auch der Link.
2.12 Verlinkte Profile bei Instagram und Discord
Du kannst freiwillig dein Instagram- und/oder Discord-Profil in deinem Zquady-Profil hinterlegen. Das ist für nichts Voraussetzung — ohne diese Angaben funktioniert die App vollständig. Facebook- und TikTok-Profile lassen sich nicht verlinken.
Gespeichert werden der Profilname und bei Discord zusätzlich die Konto-Kennung, aus der die App die Profiladresse baut. Anderen zeigen wir eine Verlinkung erst, nachdem du sie bestätigt hast — unbestätigt sieht sie niemand außer dir. So läuft die Bestätigung:
- Instagram: Die App zeigt dir einen kurzen Code, den du uns als Direktnachricht an unser Instagram-Konto schickst. Wir vergleichen den Absender mit dem eingetragenen Namen und setzen danach das Häkchen; das kann bis zu 48 Stunden dauern. Die Nachricht selbst liegt in deinem und in unserem Postfach bei Meta; dafür gelten deren Bestimmungen. Was wir dazu protokollieren, steht unter 2.16.
- Discord: Du meldest dich kurz bei Discord an und erlaubst dort, dass Discord uns deinen Nutzernamen und die Konto-Kennung bestätigt. Mehr fragen wir nicht ab: Wir bekommen kein Passwort, keine Nachrichten und keine Kontakte, und den Zugangsschlüssel verwenden wir nur für diese eine Abfrage und speichern ihn nicht.
Zu jeder Bestätigung speichern wir den Profilnamen, den Status und den Zeitpunkt, bei Instagram zusätzlich den Code. Änderst du den Profilnamen später oder entfernst ihn, wird die Bestätigung automatisch gelöscht. Tippt jemand auf eine Verlinkung, öffnet sich die jeweilige Plattform — ab diesem Moment gelten deren Datenschutzbestimmungen.
Wer deine verlinkten Profile sieht, bestimmst du zusätzlich in den Privatsphäre-Einstellungen: „Jeder“, „Niemand“, Menschen aus gemeinsamen Zquads und/oder Menschen, denen du folgst. Eine Voreinstellung gibt es nicht: Beim ersten Bestätigen fragt dich die App, wer deine verlinkten Profile sehen darf. Die Entscheidung fällt auf unserem Server, nicht erst beim Anzeigen auf dem Gerät.
Ein Profilname kann immer nur mit einem einzigen Zquady-Konto verknüpft sein. Löschst du dein Konto, werden Verlinkung und Bestätigung mitgelöscht und der Name ist sofort wieder frei — außer dein Konto war gesperrt (Sperrliste, 2.9).
2.13 Geschlecht, Alter und beschränkte Zquads
Bei der Registrierung fragen wir nach deinem Geschlecht (Frau, Mann, Divers oder „Keine Angabe“). Wir fragen, weil ein Zquad auf ein Geschlecht beschränkt sein kann; wählst du „Keine Angabe“, siehst du nur Zquads ohne Geschlechtsgrenze und kannst selbst keine setzen. Wer einen Zquad erstellt, kann festlegen, welche Geschlechter mitmachen können — das eigene ist immer dabei, etwa „nur Frauen“ oder „Frauen und Divers“. Ein so beschränkter Zquad ist für alle anderen nirgends sichtbar: nicht in den Listen, nicht auf der Karte, nicht über einen Link, nicht per Einladung und nicht über Suchagenten; das gilt auch für die Folgetermine einer Serie. Das setzt unsere Datenbank durch, nicht erst die App.
Dein Geschlecht zeigen wir anderen nur, wenn du es selbst in deinem Profil zeigst (unten), und dann nur dort — nie in Mitgliederlisten, Anfragen oder Chats. Unser Server wertet es aus, um zu entscheiden, welche Zquads du siehst und ob du anfragen kannst, sowie für den Beitritts-Hinweis und das gemeinsame Anfragen (unten). Ganz ausschließen lässt sich ein Rückschluss nicht: In kleinen Zquads kann der Beitritts-Hinweis erkennen lassen, welches Geschlecht die Mitglieder nicht haben.
Beitritts-Hinweis und gemeinsames Anfragen: Fragst du bei einem offenen Zquad an, in dem bisher niemand deines Geschlechts dabei ist, zeigt dir die App das vorher an („Bis jetzt sind hier keine Frauen“). Dieser Hinweis nennt keine einzelne Person, wird nur dir angezeigt und fällt aus, sobald auch nur ein Mitglied keine Angabe hat. Du kannst dann „gemeinsam anfragen“: Deine Anfrage wird zurückgehalten, bis eine zweite Person deines Geschlechts anfragt, und geht dann mit deren Anfrage zusammen an den Host. Bis dahin erfährt der Host nichts; wir speichern dafür vorübergehend deine Anfrage samt Geschlecht in einer Warteliste, die mit dem Versand oder deinem Zurückziehen gelöscht wird, spätestens nach 30 Tagen. Hosts und Co-Hosts sehen anschließend, dass die beiden Anfragen gemeinsam gestellt wurden; daraus lässt sich schließen, dass ihr beide ein Geschlecht habt, das im Zquad bisher fehlt.
Wir prüfen die Angabe (noch) nicht. Das Geschlecht ist eine Selbstauskunft; eine Verifizierung über Ausweis oder andere Verfahren findet derzeit nicht statt. Falsche Angaben können gemeldet werden (2.9) und führen zu Maßnahmen nach unseren AGB. Dass andere aus deinem Benutzernamen, deinen verlinkten Profilen, deinen Fotos, deinen Chats oder deinem Auftreten bei Treffen auf dein Geschlecht schließen können, liegt außerhalb unseres Einflusses — was du preisgibst, entscheidest du.
Deine Angabe siehst du im Profil. Auf „Keine Angabe“ kannst du jederzeit selbst wechseln (Profil › Einstellungen); danach siehst du nur Zquads ohne Geschlechtsgrenze und kannst selbst keine setzen. Zwischen Frau, Mann und Divers wechseln kannst du nur über den Support (Profil › Einstellungen › Support und Feedback oder support@zquady.com), damit sich die Beschränkung auf ein Geschlecht nicht durch einen Wechsel umgehen lässt. Hast du noch nie Frau, Mann oder Divers angegeben, kannst du das einmal selbst tun. Ändert der Support deine Angabe, halten wir das ohne alten und neuen Wert in unserem Verwaltungsprotokoll fest (2.9). Bei der Kontolöschung werden Angabe und Protokolleintrag mitgelöscht.
Zquads für Altersgruppen. Wer einen Zquad erstellt, kann außerdem festlegen, welche Altersgruppen mitmachen können: 18–25, 26–35, 36–50 und 51+. Die gewählten Gruppen hängen zusammen, etwa „Nur 26–35“ oder „Nur 18–35“. Wer die Altersgruppen festlegt oder ändert, muss selbst in eine davon fallen. Bei Serien und Stamm-Zquads übernehmen wir die Gruppen unverändert, auch wenn der Host inzwischen in einer anderen Gruppe ist. Erweitern geht jederzeit; einengen nur, solange außer dem Orga-Team noch niemand dabei ist, angefragt hat oder eingeladen ist. Vormerkungen und Einträge auf einer Warteliste (auch beim gemeinsamen Anfragen) halten das Einengen nicht auf: Fiel die Person am Tag ihres Eintrags nicht in die neuen Gruppen, endet der Eintrag dabei ohne Benachrichtigung; auch Host und Co-Hosts erfahren davon nichts. Wir nutzen feste Gruppen statt frei wählbarer Grenzen, damit eine enge Spanne kein genaues Alter verrät. Geschlecht und Alter lassen sich verbinden („Nur Frauen, 26–35“). Ein Zquad mit Altersgrenze ist für alle anderen Altersgruppen nirgends sichtbar: nicht in den Listen, nicht auf der Karte, nicht in der Suche, nicht über einen Link, nicht per Einladung, nicht über Suchagenten und nicht in der Wochen-Übersicht; das gilt auch für die Folgetermine einer Serie und das nächste Treffen eines Stamm-Zquads. Auch das setzt unsere Datenbank durch, nicht erst die App.
Deine Altersgruppe berechnet unser Server jedes Mal aus dem Geburtsdatum, das du bei der Registrierung angegeben hast (7.4), in vollen Jahren nach dem Kalendertag in Wien; gespeichert wird sie nicht. An deinem Geburtstag kann sie wechseln. Für eine Anfrage, Einladung, Vormerkung oder einen Wartelistenplatz, die es schon gibt, zählt die Gruppe am Tag ihres Entstehens. Wird aus einer Vormerkung oder einem Wartelistenplatz (beim gemeinsamen Anfragen) eine Anfrage, behält sie diesen Tag; wir speichern ihn dafür getrennt von der Anfrage, Host und Co-Hosts sehen ihn nicht, und er wird mit der Anfrage gelöscht. So verfällt nichts davon durch einen Geburtstag, und Host und Co-Hosts können daraus keinen Geburtstag ablesen. Fällst du nach einem Geburtstag nicht mehr in die gewählten Gruppen, siehst du den Zquad selbst allerdings erst wieder, wenn du dabei bist. Wer schon dabei ist, bleibt es — auch bei den Folgeterminen einer Serie —, selbst wenn er inzwischen in eine andere Gruppe fällt; Host und Mitglieder sehen ihren Zquad immer. Zum nächsten Treffen eines Stamm-Zquads stellen wir die Einladung nur denen zu, die am Tag der Planung in die gewählten Gruppen fallen (2.18); für alle anderen gilt, was unten zu nicht zugestellten Einladungen steht. Ohne hinterlegtes Geburtsdatum oder solange du „Altersgruppe nutzen“ (Profil › Einstellungen › Profildaten › Alter) ausgeschaltet hast, siehst du nur Zquads ohne Altersgrenze und kannst selbst keine setzen; wo du schon dabei bist, bleibst du dabei. Solange der Schalter aus ist, nutzen wir deine Altersgruppe nirgends in der App; offene Anfragen, Vormerkungen, Wartelistenplätze und Einladungen zu Zquads mit Altersgrenze verfallen, wenn in dieser Zeit über sie entschieden wird. Einschalten kannst du den Schalter jederzeit wieder. Ein fehlendes Geburtsdatum können wir auf deine Bitte über den Support nachtragen.
Andere sehen dein Alter und dein Geburtsdatum nie, außer du zeigst deine Altersgruppe selbst in deinem Profil (unten); dann sehen sie nur diese Gruppe, dein Geburtsdatum nie. In Mitgliederlisten, Anfragen oder Chats zeigen wir beides nicht; du selbst siehst es in deinem Profil. Unser Server wertet deine Altersgruppe nur aus, um zu entscheiden, welche Zquads du siehst (auch über deine Suchagenten), ob du anfragen, dich vormerken, einen Zquad mit Altersgrenze anlegen oder die Altersgruppen eines Zquads festlegen oder ändern kannst, ob deine Vormerkung oder dein Wartelistenplatz beim Einengen der Gruppen bestehen bleibt und ob wir dir eine Einladung zustellen. Ganz ausschließen lässt sich ein Rückschluss nicht: Die Beschriftung eines solchen Zquads (etwa „Nur 26–35“) sehen alle, die ihn sehen dürfen, und weil die eigene Gruppe beim Festlegen der Gruppen dabei sein muss, verrät die Beschriftung, in welche der genannten Gruppen der Host zu diesem Zeitpunkt fiel — bei einer einzigen Gruppe genau seine. Wer mit dir in einem Zquad mit Altersgrenze ist, weiß daraus nur, dass du bei deinem Beitritt in eine der gewählten Gruppen gefallen bist. Lädst du als Host oder Co-Host jemanden ein, gilt: Passt eine eingeladene Person nicht in die Altersgruppen, stellen wir die Einladung nicht zu; für dich sieht sie aus wie eine unbeantwortete Einladung. Wirst du selbst so eingeladen, bekommst du keine Benachrichtigung, siehst weder die Einladung noch den Zquad und kannst sie nicht annehmen; gespeichert wird sie wie jede Einladung. So lässt sich aus einer Einladung allein nicht ablesen, ob jemand in die Gruppen passt. Eine solche Einladung stellen wir auch später nicht zu, selbst wenn du inzwischen in die Gruppen fällst oder der Host sie erweitert; solange sie besteht, ist eine neue Einladung zu diesem Zquad nicht möglich. Fragst du dann selbst an, sehen Host und Co-Hosts deine Anfrage neben der unbeantworteten Einladung; in seltenen Fällen lässt das vermuten, dass du beim Einladen nicht in die Gruppen gefallen bist, inzwischen aber schon. Passt eine eingeladene Person beim Geschlecht nicht oder besteht eine Blockierung, erfährt die einladende Person dagegen nur, dass die Einladung nicht möglich ist, ohne Grund.
Auch das Alter prüfen wir nicht: Das Geburtsdatum ist eine Selbstauskunft (7.4); eine Verifizierung über Ausweis oder andere Verfahren findet nicht statt. Eine Altersgrenze ist deshalb keine Gewähr dafür, wer tatsächlich kommt. Ein falsches Alter kannst du melden (2.9, Grund „Falsches Alter“); falsche Angaben führen zu Maßnahmen nach unseren AGB. Wirkt jemand minderjährig, wähle „Wirkt minderjährig“ (8).
Dein Geburtsdatum ändern kannst du nur über den Support, damit sich eine Altersgrenze nicht durch eine neue Angabe umgehen lässt. Hast du dich bei der Registrierung vertippt, berichtigen wir es auf deine Bitte (Profil › Einstellungen › Support und Feedback oder support@zquady.com), und zwar überall, wo es bei deinem Konto gespeichert ist, auch in den Angaben aus deiner Registrierung. Ergibt das richtige Datum ein Alter unter 18, berichtigen wir es nicht, sondern gehen vor wie unter 8. Eine Berichtigung halten wir ohne altes und neues Datum in unserem Verwaltungsprotokoll fest (2.9). Bei der Kontolöschung werden Geburtsdatum und Protokolleintrag mitgelöscht.
Geschlecht und Altersgruppe im Profil zeigen. Ob andere in deinem Profil dein Geschlecht und deine Altersgruppe sehen, entscheidest du selbst, für beides getrennt: unter Profil › Einstellungen › Privatsphäre › Sichtbarkeit in den Zeilen „Geschlecht“ und „Altersgruppe“. Zur Wahl stehen „Niemand“ (voreingestellt), „Gemeinsame Zquads“ (Personen aus gemeinsamen Zquads, wie bei Profilbild und Bio) und „Jeder“ (alle angemeldeten Personen, die dein Profil sehen können); beim Einschalten schlägt die App zuerst „Gemeinsame Zquads“ vor. Das ist freiwillig; ohne diese Anzeige funktioniert die App genauso. Gezeigt werden nur Frau, Mann oder Divers und die Altersgruppe (18–25, 26–35, 36–50 oder 51+), nie dein Alter in Jahren oder dein Geburtsdatum. Wir zeigen immer deine aktuelle Gruppe, nach einem Geburtstag also ohne Hinweis die neue. Hast du „Keine Angabe“ gewählt, „Altersgruppe nutzen“ ausgeschaltet oder ist kein Geburtsdatum hinterlegt, gibt es nichts zu zeigen, und die Einstellung ist gesperrt.
Sichtbar ist die Angabe nur in deinem Profil, wenn jemand es in der App öffnet, als kleine Zeile mit dem Hinweis „Selbstauskunft“. Nie zeigen wir sie in Listen, Suchergebnissen, Mitgliederlisten, Anfragen, Chats, Benachrichtigungen oder auf der Karte und nie auf der Website, in Link-Vorschauen oder in Bildern zum Teilen (2.10). Einen Filter oder eine Suche nach dem Geschlecht oder Alter von Personen gibt es bei Zquady nicht; wer dein Profil öffnet, sieht die Angabe dort, soweit deine Einstellung es zulässt – bei „Jeder“ also jede angemeldete Person. Gegen massenhaftes Abrufen begrenzen wir, wie viele solcher Angaben ein Konto an einem Tag abrufen kann (Mengenbremse); gezählt wird dabei nur die Zahl, nicht wessen Profil, und der Zähler ist nach spätestens zwei Tagen gelöscht. Personen ohne Konto und Personen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, sehen die Angabe nie. Öffnet ein Host oder Co-Host dein Profil, etwa von deiner Anfrage aus, sieht er sie, wenn deine Einstellung ihn einschließt. Was andere einmal gesehen haben, können sie sich merken, weitererzählen oder abfotografieren; das können wir nicht verhindern, und Ausschalten wirkt nur für die Zukunft. Wir prüfen die Angaben nicht (oben); verlass dich deshalb auch bei anderen nicht darauf.
Rechtsgrundlage für diese Anzeige ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), bei „Divers“ deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), weil diese Angabe im Einzelfall auf eine Variante der Geschlechtsentwicklung oder auf deine Geschlechtsidentität schließen lassen kann. Du gibst sie beim Einschalten und noch einmal, bevor mehr Personen die Angabe sehen (von „Gemeinsame Zquads“ auf „Jeder“): Die App zeigt dir jeweils vorher, was sichtbar wird und für wen; bei „Divers“ bestätigst du zusätzlich ausdrücklich, dass andere sehen sollen, dass du „Divers“ angegeben hast. Diese Einwilligung kommt zu der hinzu, mit der du „Divers“ angibst (Punkt 3). Widerrufen kannst du sie jederzeit, indem du die Zeile auf „Niemand“ stellst; das wirkt sofort und für die Zukunft. Jede Änderung dieser Einstellung halten wir bei deinem Konto fest – mit Zeitpunkt, der gewählten Stufe, der Fassung des Hinweistexts, auf dem deine Einwilligung beruht, samt Sprache (beim Verkleinern oder Ausschalten stattdessen einem eigenen Vermerk) und der Plattform –, damit wir deine Einwilligung nachweisen können (Art. 7 Abs. 1 DSGVO); diesen Nachweis löschen wir mit deinem Konto. Ändert sich deine Angabe zum Geschlecht – über den Support, mit „Keine Angabe“ oder wenn du danach selbst eines angibst –, stellen wir die Sichtbarkeit deines Geschlechts auf „Niemand“; ändert sich dein Geburtsdatum oder wird es neu hinterlegt oder entfernt, etwa durch eine Berichtigung über den Support, oder schaltest du „Altersgruppe nutzen“ aus, ebenso für das Alter. Auch das halten wir so fest. Du entscheidest dann neu: Schaltest du „Altersgruppe nutzen“ wieder ein, bleibt deine Altersgruppe verborgen, bis du sie mit einer neuen Einwilligung wieder zeigst.
2.14 Telefonnummer per WhatsApp bestätigen
Du kannst freiwillig eine eigene Telefonnummer bestätigen, indem du einen von der App erzeugten Code per WhatsApp an unsere Nummer schickst. Meta übermittelt uns dabei deine Telefonnummer als Absender. Wir speichern die Nummer nicht im Klartext, sondern nur einen mit geheimem Schlüssel berechneten Fingerabdruck (HMAC), mit dem wir sicherstellen, dass eine Nummer nur ein einziges Zquady-Konto bestätigt. Andere sehen ausschließlich, dass und seit wann dein Telefon bestätigt ist, nie die Nummer. In unserer Datenbank speichern wir die Nachricht nicht; unser Protokoll hält nur den Code und das Ergebnis fest und wird nach 60 Tagen gelöscht. Wie jeder WhatsApp-Chat liegt die Nachricht aber in unserem WhatsApp-Business-Konto, bis wir sie dort löschen. Die Bestätigungsnachricht verarbeitet Meta (Meta Platforms Ireland Ltd.) über die WhatsApp Cloud API in unserem Auftrag; für die WhatsApp-App selbst gelten die Bedingungen von WhatsApp. Nutzt du in WhatsApp einen Benutzernamen, übermittelt uns Meta statt deiner Nummer eine Kennung. Dann bitten wir dich in WhatsApp, deine Nummer per Knopf zu teilen. Die Kennung speichern wir nur als mit einem geheimen Schlüssel berechneten Prüfwert, bis die Bestätigung abgeschlossen ist, höchstens einen Tag; im Klartext speichern wir sie nie. Die Bestätigung kannst du jederzeit im Profil entfernen; dann löschen wir den Fingerabdruck. Löschst du dein Konto, wird er mitgelöscht. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
2.15 Werbemessung mit dem Meta-SDK
Zquady wirbt auf Instagram und Facebook. Damit wir erfahren, ob eine Anzeige zu einer Installation oder Registrierung geführt hat, ist das Meta-SDK in der App eingebaut. Es sendet nur mit deiner Zustimmung Ereignisse an Meta Platforms Ireland Ltd.: App installiert, App gestartet, Registrierung abgeschlossen, Zquad angelegt, Beitritt angefragt, Telefon bestätigt, dazu die Dauer deiner Nutzung — jeweils mit Gerätemodell, Betriebssystemversion, App-Version, Sprache, Zeitzone, Zeitpunkt, einer zufälligen Kennung des SDK und deiner IP-Adresse, beim angelegten Zquad zusätzlich mit dessen Kategorie und bei der Registrierung mit dem Anmeldeweg. Auf dem iPhone sendet die App nur, wenn du im System-Dialog zusätzlich „Tracking erlauben“ wählst — dann auch mit der Werbe-ID deines Geräts; auf Android geht die Werbe-ID mit deiner Zustimmung mit, solange du sie in den Android-Einstellungen nicht gelöscht hast. Keine Chatinhalte, keine Standorte, keine Namen. Stimmst du zu, schaltet das SDK außerdem seine eigenen Absturz- und Fehlerberichte an Meta ein; sie enthalten technische Angaben zu Fehlern im SDK, zu deinem Gerät und zur App. Meta verwendet die Daten, um unsere Anzeigen zu messen und auszuspielen. Gemeinsam mit Meta verantwortlich (Art. 26 DSGVO) sind wir nur für das Erheben der Daten in der App und ihre Übermittlung an Meta; die Vereinbarung dazu findest du unter facebook.com/legal/controller_addendum. Was Meta danach mit den Daten tut — etwa die Anzeigen messen und ausspielen oder die eigenen Werbesysteme verbessern —, verantwortet Meta allein (vgl. EuGH, Urteil vom 29. Juli 2019, C-40/17, Fashion ID). Was Meta mit den Daten tut, worauf Meta sich stützt und wie du deine Rechte gegenüber Meta ausübst, steht in Metas Datenrichtlinie (facebook.com/about/privacy). Für Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Übertragbarkeit der Daten, die Meta nach der Übermittlung speichert, ist Meta zuständig; du kannst dich auch an uns wenden (Art. 26 Abs. 3 DSGVO). Meta überträgt die Daten auch an Meta Platforms, Inc. in den USA; Grundlage ist das Data Privacy Framework, nach dem Meta Platforms, Inc. zertifiziert ist (Punkt 4). Wir fragen dich einmal bei der Registrierung beziehungsweise nach deiner ersten Anmeldung; du kannst die Zustimmung jederzeit in den Einstellungen unter Privatsphäre › Werbemessung ändern, auf iOS zusätzlich in den Systemeinstellungen unter Tracking. Ohne Zustimmung meldet die App keine Ereignisse an Meta und liest keine Werbe-ID aus. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
Deine Wahl — Ja oder Nein, den Zeitpunkt, welchen Hinweistext du dabei gesehen hast (in welcher Sprache und Fassung) und die Plattform (iOS oder Android) — speichert die App außerdem bei deinem Konto auf unserem Server. So können wir nachweisen, dass du eingewilligt hast (Art. 7 Abs. 1 DSGVO); Rechtsgrundlage dafür ist diese Nachweispflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Wir bewahren den Nachweis auf, solange dein Konto besteht, und nach dessen Löschung noch drei Jahre, damit wir deine Einwilligung auch dann belegen können, wenn danach Ansprüche geltend gemacht werden (Verjährung, § 1489 ABGB); für diese Zeit stützen wir uns zusätzlich auf unser berechtigtes Interesse an der Abwehr von Ansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
2.16 Unsere Profile bei Instagram und Facebook; Kontakt per WhatsApp
Zquady ist mit eigenen Profilen auf Instagram und Facebook (Meta Platforms Ireland Ltd.) vertreten, und die Website und die App verlinken darauf. Das sind einfache Links: Solange du nicht klickst, wird nichts von diesen Anbietern geladen und nichts an sie übermittelt.
Rufst du eines unserer Profile auf, verarbeitet der jeweilige Anbieter deine Daten nach seinen eigenen Bedingungen, auch wenn du dort kein Konto hast oder nicht angemeldet bist. Aus den Aufrufen erstellen die Plattformen für uns zusammengefasste Statistiken, etwa zu Reichweite und Interaktionen; einzelne Personen erkennen wir daraus nicht. Für die Statistiken zu unseren Profilen bei Instagram und Facebook sind Meta und wir gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Meta übernimmt dabei die Hauptverantwortung, auch für die Wahrnehmung deiner Rechte (facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum). Schreibst oder kommentierst du auf einem unserer Profile, sehen wir deinen Profilnamen und deine Nachricht und nutzen sie nur, um dir zu antworten. Jede Direktnachricht an unser Instagram-Konto oder unsere Facebook-Seite protokollieren wir mit der Kennung, die Meta uns für den Absender übermittelt, um doppelte Zustellungen zu erkennen und Bestätigungscodes (2.12) zuzuordnen; bei Code-Nachrichten auf Instagram auch mit deinem Instagram-Namen. Den Text der Nachricht speichern wir dabei nicht, und das Protokoll löschen wir nach 60 Tagen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Zquady dort bekannt zu machen und Fragen dort zu beantworten, wo sich die Menschen aufhalten, für die Zquady gedacht ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Über den WhatsApp-Link kannst du uns direkt schreiben. Die Nachricht läuft über WhatsApp (Meta Platforms Ireland Ltd.); wir sehen dabei deine Telefonnummer, deinen WhatsApp-Namen und deine Nachricht und nutzen sie nur, um dein Anliegen zu bearbeiten. Rechtsgrundlage ist die Beantwortung deiner Anfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. f DSGVO). Wenn du WhatsApp dafür nicht nutzen möchtest, erreichst du uns genauso unter support@zquady.com.
2.17 Kalender-Abo
Unter Profil › Einstellungen › Kalender verbinden kannst du deinen Kalender mit Zquady verbinden. Dann stehen alle Zquads, bei denen du Host oder Mitglied bist, von selbst in deinem Kalender; verschiebt jemand ein Treffen oder sagt es ab, ändert sich der Eintrag mit. Das Kalender-Abo ist freiwillig; die App funktioniert ohne Abo genauso.
- Was dein Kalender bekommt: Titel, Beginn, Ende und Ort der Zquads aus den letzten zwölf Monaten und aller kommenden, abgesagte nicht, dazu je Termin eine technische Kennung, an der dein Kalender ihn wiedererkennt. Bei „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ ist der Ort der genaue Treffpunkt, den du als Host oder angenommenes Mitglied ohnehin siehst. Namen, Beschreibungen und Mitglieder stehen nicht darin.
- Was wir speichern: Die App erzeugt für dich einen geheimen Link, den dein Kalender abonniert und danach regelmäßig bei uns abruft. Den Link selbst speichern wir nicht, sondern nur einen daraus berechneten Prüfwert, dazu die Zuordnung zu deinem Konto, wann du den Link angelegt hast, wann ein Kalender ihn zuletzt abgerufen hat und wann er getrennt wurde, sowie einen Zähler der Abrufe in der laufenden Stunde, mit dem wir Missbrauch bremsen. Weil der Link Teil der Adresse ist, die dein Kalender abruft, kann er allerdings in den Verbindungsprotokollen unserer Dienstleister stehen (2.7). Auf deinem Gerät liegt der Link im geschützten Systemspeicher (2.11). Wer den Link kennt, sieht Titel, Zeit und Ort deiner Zquads — gib ihn deshalb nicht weiter.
- Wer die Termine bekommt: der Kalender, den du wählst. Bei Apple Kalender ruft dein iPhone den Link ab, bei einem Abo über iCloud auch Apples Server; bei Google Kalender holen Googles Server ihn direkt bei uns ab; bei einer anderen Kalender-App deren Anbieter. Diese Dienste verarbeiten die Termine als eigene Verantwortliche nach ihren eigenen Bedingungen (Punkt 4). Beim Abruf fallen bei unseren Dienstleistern die üblichen Verbindungsdaten an (2.7).
- Trennen: Mit „Trennen“ beendest du das Abo, mit „Neuen Link erzeugen“ machst du alle bisherigen Links ungültig. Von selbst getrennt werden die Links deiner anderen Geräte, wenn du dich auf allen anderen Geräten abmeldest, dein Passwort änderst oder zurücksetzt oder die Zwei-Faktor-Anmeldung einschaltest; ein Link, den innerhalb von 7 Tagen nach dem Anlegen kein Kalender abgerufen hat; und, sobald du mehr als fünf Links hast, der am längsten ungenutzte. Solange dein Konto gesperrt ist, liefert der Link einen leeren Kalender.
- Nach dem Trennen: Ein getrennter Link liefert einen leeren Kalender, damit die Termine auch aus deinem Kalender verschwinden — bei einer Fehlermeldung ließen viele Kalender die alten Einträge stehen. Die Zuordnung zu deinem Konto löschen wir dabei sofort, bei einem erst kurz zuvor angelegten Link spätestens zwei Tage nach dem Anlegen, weil wir so lange zählen, wie viele Links du an einem Tag anlegst. Was dann bleibt — Prüfwert und Zeitpunkte, ohne Bezug zu dir —, löschen wir, sobald ein Jahr lang kein Kalender mehr danach gefragt hat, einen nie abgerufenen Link schon 7 Tage nach dem Trennen. Den Kalender „Zquady“ selbst entfernst du in deiner Kalender-App.
Rechtsgrundlage ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Du forderst das Kalender-Abo ausdrücklich an, und ohne diese Verarbeitung lässt es sich nicht bereitstellen. Die Schutzmaßnahmen — die Abrufbremse, das Trennen von selbst und den leeren Kalender bei gesperrtem Konto und nach dem Trennen — stützen wir auf unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Dienst und daran, dass Termine nach dem Trennen auch aus dem Kalender verschwinden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
2.18 Stamm-Zquads
Wer sich immer wieder in derselben Besetzung trifft, kann daraus einen Stamm-Zquad machen: mit eigenem Namen und einem Knopf, der das nächste Treffen plant.
- Erkennung: Sobald ein Zquad als stattgefunden gilt, vergleicht unser Server, wer dabei war — Host und Mitglieder —, mit den anderen stattgefundenen Zquads dieser Personen. Waren genau dieselben mindestens drei Personen innerhalb von 120 Tagen dreimal zusammen, fragt Zquady, ob ihr einen Stamm-Zquad gründen wollt. Dafür verwenden wir nur Angaben, die ohnehin gespeichert sind: Host, Mitgliedschaften, Termin und Status der Zquads. Hat jemand aus der Besetzung eine andere Person daraus blockiert, fragen wir nicht. Mit dem Schalter „Stamm-Zquads vorschlagen“ in den Einstellungen unter Privatsphäre — voreingestellt an — kannst du das jederzeit abschalten: Dann beziehen wir dich in die Erkennung nicht ein, und offene Fragen, zu deren Besetzung du gehörst, stellen wir nicht mehr.
- Frage: Die Frage steht als Hinweis im Gruppenchat des letzten dieser Treffen, den alle Mitglieder dieses Zquads sehen, und erscheint beim Abschließen des Zquads. Der Hinweis nennt niemanden; die Karte dazu mit Benutzernamen und Profilbildern — Fotos nur, soweit die jeweilige Person sie dir zeigt — sehen nur die Personen der Besetzung. Wählt jemand „Später“, fragen wir beim nächsten Treffen in derselben Besetzung ein letztes Mal. Wir speichern dafür die Besetzung, die Treffen, die zur Frage geführt haben, wann gefragt wurde und wer wann „Später“ gewählt hat.
- Gründen und Zusagen: Gründet jemand aus der Besetzung den Stamm-Zquad, speichern wir seinen Namen — zunächst den Titel des Treffens; ändern können ihn alle, die zugesagt haben —, wer ihn wann gegründet hat, welche Zquads dazugehören und für jede Person der Besetzung, ob und wann sie zugesagt oder abgelehnt hat. Wer mit der gründenden Person blockiert ist, tragen wir nicht ein. Im Gruppenchat erscheint „@Name hat euren Stamm-Zquad gegründet“. Zum Stamm-Zquad gehört nur, wer selbst zusagt: Mit Namen sehen die anderen im Stamm-Zquad nur diese Personen, wer noch nicht geantwortet hat, zählt nur als Zahl mit, und wer abgelehnt hat, erscheint gar nicht. „Nicht für mich“ und Verlassen gehen jederzeit.
- Nächstes Treffen: Wer zugesagt hat, kann mit einem Tipp und einer Bestätigung das nächste Treffen anlegen: eine Kopie des letzten Treffens des Stamm-Zquads, bei dem diese Person dabei war, mit ihr als Host. War dort „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ gewählt, übernimmt die Kopie den genauen Treffpunkt nur, wenn die planende Person dort selbst Host war; sonst nur die Stadt und den gerundeten Punkt, und den genauen Treffpunkt legt der neue Host selbst fest. Auch in der Kopie ist er erst nach Zusage sichtbar. Eingeladen werden die anderen, die zugesagt haben, soweit sie diesen Zquad sehen und ihm beitreten dürfen und nicht mit der planenden Person blockiert sind. Das läuft über die normale Einladung mit Benachrichtigung; Mitglied wird niemand von selbst. Nur beim Alter ist es anders: Fällt jemand am Tag der Planung nicht in die Altersgruppen des Zquads, legen wir die Einladung trotzdem an, stellen sie aber nicht zu — die Person bekommt keine Benachrichtigung und sieht weder die Einladung noch den Zquad; für die planende Person sieht die Einladung aus wie eine unbeantwortete (2.13).
- Speicherdauer: Der Stamm-Zquad und die Einträge seiner Personen bleiben, solange er besteht. Eine Absage bleibt vermerkt, damit dieselbe Besetzung nicht erneut gefragt wird und du später doch noch zusagen kannst. Haben alle abgesagt oder sind ausgestiegen, löst sich der Stamm-Zquad auf, und wir löschen ihn samt allen Einträgen. Eine Frage, aus der kein Stamm-Zquad geworden ist oder deren Stamm-Zquad sich aufgelöst hat, löschen wir samt Besetzung 12 Monate nach der letzten Frage bzw. der Gründung. Was mit der Löschung deines Kontos geschieht, steht in 5.1 und 5.2.
Rechtsgrundlage für die Erkennung und die Frage ist unser berechtigtes Interesse, Menschen, die sich ohnehin regelmäßig treffen, das Wiedersehen zu erleichtern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Dafür verwenden wir nur vorhandene Angaben, zeigen die Frage nur denen, die ohnehin zusammen waren, und niemand wird ohne eigene Zusage Teil eines Stamm-Zquads. Widersprechen kannst du jederzeit mit dem Schalter „Stamm-Zquads vorschlagen“ oder nach 6.1. Für den Stamm-Zquad selbst — Gründen, Zusagen, Umbenennen, Planen und Einladen — ist die Rechtsgrundlage die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Auskunft über deine Stamm-Zquads und Fragen bekommst du nach Punkt 6.
2.19 Wallet-Pass
Bist du Host oder Mitglied eines Zquads mit festem Termin, der noch nicht vorbei und nicht abgesagt ist, kannst du das Treffen als Pass in deine Wallet legen: auf dem iPhone in Apple Wallet, auf Android in Google Wallet. Das ist freiwillig und geschieht nur, wenn du es antippst; die App funktioniert ohne Pass genauso.
- Was auf dem Pass steht: Titel, Datum mit Beginn und Ende, Ort und Stadt — bei Treffen vor Ort der Treffpunkt samt Koordinaten, bei „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ der genaue Treffpunkt, den du als Host oder angenommenes Mitglied ohnehin siehst —, wie viele dabei sind und wie viele Plätze es gibt, der Kurzcode, ein QR-Code mit dem Link zum Zquad und ein Bild mit dem Muster des Zquads und dem Datum. Namen, Profilbilder, die Beschreibung und wer dabei ist, stehen nicht darauf. Die Texte des Passes erscheinen in der Sprache deiner App.
- Apple Wallet: Den Pass erzeugen und signieren wir auf unserem Server, mit einem Zertifikat, das Apple uns dafür ausstellt. Dein iPhone lädt ihn direkt bei uns, über einen Link, der zwei Minuten gilt und nur einmal funktioniert; Apple bekommt den Inhalt von uns nicht. Damit der Pass aktuell bleibt, meldet sich die Wallet deines Geräts bei uns an — mit einer Kennung, die sie dafür erzeugt, und einer Push-Kennung (Push-Token); je Pass speichern wir das für höchstens zehn Geräte. Ändert sich etwas am Pass, schicken wir über Apple (APNs) eine leere Nachricht an diese Geräte, und dein Gerät holt den neuen Stand bei uns ab. Dabei weist es sich mit einem geheimen Schlüssel aus, der im Pass steckt; davon speichern wir nur einen Prüfwert. Meldet dein Gerät dabei technische Fehler, halten wir nur ihre Anzahl und Länge fest, nicht ihren Inhalt. Gleicht dein iPhone die Wallet über iCloud mit deinen anderen Geräten ab, gelten dafür Apples Bedingungen.
- Google Wallet: Sobald du auf „Hinzufügen zu Google Wallet“ tippst, übermittelt unser Server den Inhalt des Passes über die Google-Wallet-Schnittstelle an Google — schon bevor du das Speichern bei Google bestätigst —, dazu eine zufällige Seriennummer, an der wir den Pass wiedererkennen. Das Bild mit dem Muster und unser Logo lädt Google selbst von unserem Server. Speicherst du den Pass, ordnet Google ihn deinem Google-Konto zu. Ob du ihn dort speicherst oder wieder entfernst, werten wir nicht aus: Ändert sich etwas, aktualisieren wir ihn bei Google, solange wir ihn führen (unten); kommt eine Änderung wegen einer Störung nicht an, versuchen wir es bis zwei Tage nach der Änderung weiter. Google verarbeitet den Pass als eigener Verantwortlicher nach seinen Bedingungen (Punkt 4).
- Vor dem Treffen: Kurz vor Beginn — bei Treffen vor Ort in der Nähe des Treffpunkts — kann dein iPhone den Pass von selbst auf dem Sperrbildschirm zeigen, etwa mit Uhrzeit, Ort und Kurzcode; dann sieht ihn jeder, der dein Gerät sieht. Google Wallet kann dich vor Beginn und in der Nähe des Treffpunkts erinnern, je nach deinen Einstellungen dort. Ob du in der Nähe bist, stellt dein Gerät bzw. Google fest; deinen Standort erfahren wir dabei nicht.
- Wenn sich etwas ändert: Ändern sich Titel, Termin, Ort, Treffpunkt, Kurzcode, Plätze oder die Zahl der Mitglieder, zieht der Pass nach. Wird das Treffen abgesagt oder hat es keinen festen Termin mehr, zeigt der Pass nur noch Titel und Grund. Bist du nicht mehr dabei, ist dein Konto gesperrt, besteht zwischen dir und dem Host eine Blockierung oder wird der Zquad gelöscht, gilt der Pass für dich nicht mehr: Er bekommt ein letztes Mal nur Titel und Grund — ohne Termin, Ort, Kurzcode, Zahlen und QR-Code — und danach keine Änderungen mehr, bis du wieder dabei bist.
- Was wir speichern: je Pass eine zufällige Seriennummer, den Zquad, deine Nutzerkennung, Plattform und Sprache, bei Apple den Prüfwert des Schlüssels, wann der Pass angelegt wurde, wann sich sein Inhalt zuletzt geändert hat und welchen Stand Google zuletzt bekommen hat, bei einem Pass, der für dich nicht mehr gilt, seit wann und den Titel in diesem Moment, dazu die Einmal-Kennung des Download-Links, die nach zwei Minuten verfällt; bei Apple für jedes angemeldete Gerät die Kennung seiner Wallet und die Push-Kennung mit Zeitpunkten. Je Konto lassen sich höchstens 30 Pässe in der Stunde anlegen und 200 gültige zugleich führen.
- Speicherdauer und Löschen: Den Eintrag samt angemeldeter Geräte löschen wir 30 Tage nach dem Ende des Treffens, einen Pass, der für dich nicht mehr gilt, 30 Tage danach, spätestens 180 Tage nach dem Anlegen, außer das Treffen steht noch bevor. Ein Gerät fällt schon früher heraus, wenn du den Pass dort löschst oder Apple seine Push-Kennung als ungültig meldet. Den Pass selbst entfernst du in deiner Wallet; dort bleibt er auch, wenn du die App löschst. In Apple Wallet läuft er zwölf Stunden nach dem Ende des Treffens ab. Bei Google läuft er zur selben Zeit ab, und Google Wallet zeigt ihn dann als abgelaufen, bis du ihn dort entfernst. Wie lange Google die Daten des Passes darüber hinaus speichert, richtet sich nach Googles Bedingungen; löschen können wir sie dort nicht, nur überschreiben. Was mit der Löschung deines Kontos geschieht, steht in 5.1 und 5.2.
Rechtsgrundlage ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Du forderst den Pass ausdrücklich an, und ohne diese Verarbeitung — samt der Übermittlung an Google — lässt er sich nicht bereitstellen. Die Schutzmaßnahmen — den Einmal-Link, die Grenzen je Konto und Pass und dass ein Pass nicht mehr gilt, wenn du nicht mehr dabei, gesperrt oder mit dem Host blockiert bist — stützen wir auf unser berechtigtes Interesse und das aller im Zquad an einem sicheren Dienst und daran, dass Termin und Treffpunkt nur bei denen ankommen, die dabei sind (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Willst du keinen Pass mehr, lösche ihn in deiner Wallet; bei Apple meldet sich dein Gerät dann bei uns ab.
3. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — alles, was nötig ist, damit die App das tut, wofür du sie installiert hast: dein Konto und deine Anmeldung, der Vermerk, welcher Fassung der AGB du wann zugestimmt hast (2.1), dein Profil samt der Abzeichen, die du zeigst, das Erstellen und Finden von Zquads samt Serien, gespeicherten Filtern und Suchagenten, Beitritte, Anfragen und vorgemerkte Anfragen samt der Entscheidung durch Hosts und Co-Hosts und dem Stand für die anfragende Person, Einladungen, Gruppen- und Direktchats samt Tipp-Anzeige, Antworten mit Zitat, dem Teilen von Zquads in Zquady und den Meldungen „Bin unterwegs“ und „Bin da“, die Knöpfe in Benachrichtigungen, Bewertungen, die Rückblicke „Dein Monat“ und „Dein Jahr“, die Anzeige „Aus deinen Zquads“, das Kalender-Abo (2.17), Gründen, Zusagen, Umbenennen und Planen in Stamm-Zquads samt der Einladungen (2.18), der Wallet-Pass (2.19), das Home-Widget, die Wettervorhersage für Treffpunkte, die dazugehörigen Hinweise in der App, auch zu geänderten Terminen und Orten, und die E-Mails, die wir dir dazu schicken.
Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — Verarbeitungen, die nur mit deiner ausdrücklichen Freigabe stattfinden und die du jederzeit widerrufen kannst: Zugriff auf deinen Standort, Push-Benachrichtigungen (2.6), Zugriff auf die Kamera zum Scannen eines Codes und auf Android das Scannen mit dem Google-Scanner samt der Diagnosedaten, die er an Google sendet (2.5), Fehler- und Absturzberichte an uns und an Sentry (2.7), Eintragen eines Termins in deinen Kalender, die freiwillige Anwesenheitsanzeige „ich bin schon vor Ort“, der Live-Countdown vor dem Treffen und die Wochen-Übersicht (2.6) sowie das Verlinken deines Instagram- oder Discord-Profils samt der Bestätigung (2.12), die Bestätigung deiner Telefonnummer per WhatsApp (2.14), die Werbemessung mit dem Meta-SDK (2.15), die Veröffentlichung auf unserem Instagram-Konto, wenn du „Auf @zquadycom teilen“ wählst (2.10), die Angabe „Divers“ (unten), die Anzeige deines Geschlechts und deiner Altersgruppe in deinem Profil (2.13) und dass Personen, die du auswählst, sehen, bei welchen Zquads du dabei bist (7.2); bei „Divers“, für die Angabe wie für ihre Anzeige, und bei der Sicht auf deine Zquads ist es eine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Die Freigaben kannst du in den Systemeinstellungen deines Geräts und teilweise direkt in der App zurücknehmen; der Widerruf gilt für die Zukunft.
Berechtigte Interessen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Sicherheit und Missbrauchsabwehr: Begrenzung von Anmelde- und Änderungsversuchen, die Bestätigung von Änderungen an E-Mail-Adresse oder Passwort und der Löschung deines Kontos per Passwort oder Code samt den Code-Mails, auch an eine neue E-Mail-Adresse (2.8), die Anmelde-Sitzungen mit IP-Adresse und Gerätekennung, Blockier- und Meldefunktion, Bearbeitung von Meldungen samt der Kopie gemeldeter Inhalte, Sperren von Konten samt Sperrliste, der Wortfilter, die Begrenzung neuer Direktchats, Beitrittsanfragen und Zquads je Konto (2.8) und der Abrufe von Geschlecht und Altersgruppe aus Profilen (Mengenbremse, 2.13), die Schutzmaßnahmen beim Kalender-Abo (2.17) und beim Wallet-Pass (2.19) sowie die Beschränkung von Namensänderungen. Unser Interesse ist ein sicherer Dienst, auf dem sich Fremde tatsächlich gefahrlos begegnen können. Ebenfalls auf berechtigte Interessen stützen wir die Online-Anzeige (2.2), damit andere sehen, wer gerade erreichbar ist, die Link-Vorschauen, die Server-Protokolle und die Zugriffszahlen der Website (2.10), die Erkennung von Stamm-Zquads samt der Frage an die Besetzung (2.18), die Angaben, die Hosts und Co-Hosts zu einer Beitrittsanfrage sehen, samt dem Vermerk, wer von ihnen entschieden hat — damit das Orga-Team informiert und abgestimmt entscheiden kann —, sowie die Einladungsvorschläge aus gemeinsamen Treffen, die das Wiedersehen erleichtern (2.4). Darauf stützen wir außerdem das Protokoll unserer Zugriffe und Maßnahmen in der Verwaltung, mit dem wir nachweisen, dass wir mit deinen Daten richtig umgehen (2.9, Art. 5 Abs. 2 DSGVO), und die Aufbewahrung des Nachweises über einen Rücktritt (2.1). Kopien gemeldeter oder von uns entfernter Inhalte bewahren wir auch dann auf, wenn du ihre Löschung verlangst, solange wir sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder für ein Verfahren brauchen (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Widersprechen kannst du nach 6.1.
Rechtliche Verpflichtungen, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO — etwa Auskünfte an Behörden aufgrund gesetzlicher Pflichten, die Meldung eines Verdachts auf Straftaten, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen gefährden, an Polizei oder Staatsanwaltschaft (Art. 18 Digital Services Act; Abschnitt 9a der AGB), die Umsetzung behördlicher Anordnungen, etwa zur Entfernung terroristischer Inhalte (Abschnitt 9a der AGB), die Vertragsbestätigung nach der Registrierung samt dem Vermerk, wann wir sie verschickt haben, und die Bestätigung eines Rücktritts per E-Mail nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (2.1), der Nachweis deiner Wahl zur Werbemessung, zur Wochen-Übersicht und zur Anzeige von Geschlecht und Altersgruppe im Profil (2.15, 2.6, 2.13) und die Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, soweit sie uns treffen. Die Meldepflicht nach Art. 18 DSA gilt in der EU. Betrifft ein solcher Fall nur Staaten außerhalb der EU, etwa Norwegen, Island, Liechtenstein oder die Schweiz, stützen wir die Meldung auf den Schutz lebenswichtiger Interessen (nächster Absatz) oder auf unser berechtigtes Interesse, Straftaten gegen Leben und Sicherheit von Menschen zu verhindern und aufzuklären (Art. 6 Abs. 1 lit. d bzw. f DSGVO), bei Personen in der Schweiz auf Art. 31 DSG.
Lebenswichtige Interessen, Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO — nur in einer Notlage und nur, wenn keine andere Rechtsgrundlage greift: Ist das Leben oder die Gesundheit eines Menschen in Gefahr, etwa weil nach einem Treffen jemand vermisst wird, geben wir Polizei, Rettungs- oder Notrufdiensten die Angaben, die sie für die Hilfe brauchen, etwa wann und wo das Treffen war und wer dabei war.
Die Altersangabe verarbeiten wir, weil Zquady ausschließlich für Volljährige bestimmt ist. Rechtsgrundlage dafür ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Die Volljährigkeit ist Voraussetzung des Nutzungsvertrags. Aus deinem Geburtsdatum berechnen wir außerdem deine Altersgruppe: um dir Zquads zu zeigen, die für deine Altersgruppe offen sind, damit du bei ihnen anfragen und selbst solche Zquads anlegen kannst (2.13). Auch dafür ist Rechtsgrundlage die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Altersgrenzen gehören zu den Funktionen, die wir dir im Nutzungsvertrag zusagen (Abschnitt 5 der AGB). Dass wir das schon gespeicherte Geburtsdatum auch dafür nutzen, ist mit dem Zweck vereinbar, für den wir es erhoben haben (Art. 6 Abs. 4 DSGVO): Beide Zwecke betreffen den Zugang zu Zquads nach dem Alter; wir leiten nur eine grobe Gruppe ab, speichern sie nicht, zeigen sie für diesen Zweck niemandem außer dir und ziehen dafür keine weiteren Daten heran.
Dein Geschlecht verarbeiten wir nur, wenn du Frau, Mann oder Divers angibst: um dir Zquads zu zeigen, die auf dein Geschlecht beschränkt sind, und damit du solche Zquads anlegen kannst. Rechtsgrundlage ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Mit „Keine Angabe“ nutzt du alle Zquads ohne Geschlechtsgrenze. Für den Beitritts-Hinweis und das gemeinsame Anfragen (2.13) wertet unser Server außerdem die Angaben der Mitglieder eines Zquads aus, ohne sie jemandem zu zeigen. Das stützen wir auf unser berechtigtes Interesse und das der Anfragenden, nicht unerwartet als einzige Person ihres Geschlechts in eine Gruppe Fremder zu kommen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Widersprechen kannst du nach 6.1, am einfachsten mit „Keine Angabe“. Weil „Divers“ im Einzelfall auf eine Variante der Geschlechtsentwicklung schließen lassen kann, verarbeiten wir diese Angabe nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung, die du bei der Wahl gibst (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Du widerrufst sie, indem du „Keine Angabe“ wählst.
Zeigst du dein Geschlecht oder deine Altersgruppe selbst in deinem Profil, ist das ein eigener Zweck: Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), bei „Divers“ deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Widerrufen kannst du sie jederzeit mit „Niemand“ (2.13).
Pflichtangaben. Für ein Konto brauchen wir deine E-Mail-Adresse (oder die Anmeldung über Apple, Google oder Discord), dein Geburtsdatum, eine Antwort zum Geschlecht (auch „Keine Angabe“) und einen Benutzernamen; ohne sie können wir keinen Nutzungsvertrag schließen. Alles andere ist freiwillig.
Keine automatisierten Entscheidungen. Entscheidungen, die ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhen und dir gegenüber rechtliche Wirkung entfalten oder dich in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen (Art. 22 DSGVO), treffen wir nicht. Der Feed „Für dich“ sortiert Zquads nach den Themen und Personen, denen du folgst, nach gemerkten Zquads, deinen Mitgliedschaften und der Entfernung — das ist eine Reihenfolge, keine Entscheidung über dich. Ob du einen Zquad mit Geschlechts- oder Altersgrenze siehst, folgt aus der Grenze, die der Host gesetzt hat, und aus deiner eigenen Angabe — auch das ist keine Entscheidung über dich. Der Wortfilter (2.4) weist nur einzelne Texte ab und verwarnt oder sperrt niemanden. Über Sperren entscheidet immer ein Mensch.
4. Empfänger und eingesetzte Dienste
Wir verkaufen keine Daten. Zu Werbezwecken geht nur mit deiner Zustimmung etwas an Meta (2.15). Wir setzen aber Dienstleister ein, ohne die die App nicht funktioniert. Soweit ein Dienst Daten in unserem Auftrag verarbeitet, geschieht das auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Bei jedem Dienst steht, wo er sitzt, ob dabei Daten in ein Land außerhalb der EU bzw. des EWR gehen und worauf wir eine solche Übermittlung stützen (Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO). Dabei heißt:
- Data Privacy Framework: Der Empfänger in den USA ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das die EU-Kommission ein angemessenes Schutzniveau festgestellt hat (Angemessenheitsbeschluss, Art. 45 DSGVO). Ob eine Zertifizierung besteht, kannst du unter dataprivacyframework.gov nachsehen. Enthalten die Verträge mit dem Anbieter zusätzlich Standardvertragsklauseln, gelten diese, falls die Zertifizierung oder der Angemessenheitsbeschluss wegfällt.
- Standardvertragsklauseln: Die Übermittlung ist durch die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission abgesichert (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Eine Kopie der Klauseln, die wir selbst vereinbart haben, bekommst du auf Anfrage an privacy@zquady.com.
Gleichwertiger Schutz. Dienstleister, die deine Daten in unserem Auftrag verarbeiten, verpflichten wir in einem Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO), sie nur nach unserer Weisung zu verarbeiten und mindestens so zu schützen, wie es diese Erklärung und die DSGVO verlangen. Empfänger, die Daten als eigene Verantwortliche erhalten – etwa Meta für die Werbemessung (2.15), Google Wallet, Nominatim, OpenFreeMap oder MET Norway –, sind selbst an die DSGVO gebunden oder sitzen in einem Land, für das die EU-Kommission ein angemessenes Schutzniveau festgestellt hat; mit Meta regeln das zusätzlich die Vereinbarungen über die gemeinsame Verantwortlichkeit (Art. 26 DSGVO, 2.15 und 2.16). Was diese Empfänger in eigener Verantwortung mit den Daten tun, steht in ihren Datenschutzhinweisen. An andere Dritte geben wir deine Daten nur weiter, wenn diese Erklärung es nennt.
Die Dienste im Einzelnen:
- Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur, mit Supabase, Inc., USA, für Betrieb und Support) — unser Backend: Konten und Anmeldung, Datenbank, Dateispeicher für Fotos, Echtzeit-Verbindung für Chats und Serverfunktionen; darüber prüft die App auch, ob eine Internetverbindung besteht. Hier liegen praktisch alle unter Punkt 2 genannten Daten. Unser Projekt läuft in der Region Irland; Datenbank, Authentifizierung und Dateispeicher liegen damit in der EU. Zugriffe des Anbieters aus Singapur und den USA, etwa für Betrieb und Support, sind nicht ausgeschlossen. Grundlage: Standardvertragsklauseln, die Teil unseres Auftragsverarbeitungsvertrags mit Supabase sind; Supabase ist nicht nach dem Data Privacy Framework zertifiziert, und für Singapur gibt es keinen Angemessenheitsbeschluss.
- Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA) — vorgeschaltet vor unserer Programmierschnittstelle. Cloudflare verarbeitet dabei die technischen Verbindungsdaten aller Anfragen, auch in den USA. Außerdem liegen bei Cloudflare Pages die technische Hilfsseite mta-sts.zquady.com, über die Mailserver die Regeln für die verschlüsselte Zustellung an uns abrufen, und unsere interne Verwaltungsoberfläche, geschützt mit Cloudflare Access. Über sie bearbeiten wir unter anderem Meldungen samt der gemeldeten Inhalte; die angezeigten Daten laufen dabei über Cloudflare. Grundlage für Übermittlungen in die USA: Data Privacy Framework.
- Expo (650 Industries, Inc., USA) — Versand von Push-Benachrichtigungen an iPhones und an Android-Geräte, die wir nicht direkt über Google erreichen (siehe Apple und Google). Wichtig und leicht zu übersehen: Der Benachrichtigungstext geht dabei im Klartext mit, auf dem direkten Weg über Google ebenso. Bei einer Direktnachricht sind das der Name des Absenders und die ersten rund 120 Zeichen der Nachricht, im Gruppenchat zusätzlich der Zquad-Titel, bei Beitrittsanfragen ein Ausschnitt deiner persönlichen Nachricht (diese Benachrichtigung bekommen der Host und seine Co-Hosts, 2.4), bei Änderungen an einem Zquad der neue Termin bzw. der neue Ort — nie ein Treffpunkt, der nur für alle im Zquad sichtbar ist —, und bei der Erinnerung kurz vor dem Start der Satz, woran man euch am Treffpunkt erkennt (2.4). Dazu kommen technische Kennungen, die die App zum Öffnen braucht — etwa die des Zquads oder der Nachricht und deine Nutzerkennung —, bei Benachrichtigungen mit Knöpfen außerdem der Einmal-Code (2.6). Mit dem Schalter „Vorschau in Mitteilungen“ in den Benachrichtigungs-Einstellungen (voreingestellt an) kannst du das abschalten: Dann schicken wir Benachrichtigungen über Nachrichten und Beitrittsanfragen ohne Ausschnitt aus dem Text, und dieser Text geht auch nicht an Expo, Apple oder Google. Für den Push-Versand meldet sich dein Gerät einmal direkt bei Expo an (Push-Kennung des Geräts, zufällige Installationskennung, IP-Adresse). Von Expo geht die Zustellung weiter an Apple (APNs) auf iOS bzw. Google (FCM) auf Android. Auf Android ist dafür Firebase Cloud Messaging von Google in der App eingebaut: Es erzeugt eine Zustellkennung für dein Gerät (Push-Token) und übermittelt sie mit technischen Angaben wie Gerätemodell, Betriebssystemversion und IP-Adresse an Google Ireland Ltd. – erst, nachdem du Push-Benachrichtigungen in der App erlaubt hast (2.6). Google Analytics für Firebase ist nicht eingebaut. Wenn du das nicht möchtest, schalte die betreffenden Benachrichtigungen in der App ab — dann schicken wir sie gar nicht erst. Schaltest du sie nur im System ab, werden sie weiterhin übermittelt, aber nicht angezeigt. Grundlage für Übermittlungen an Expo in die USA: Data Privacy Framework; zu Google siehe unten.
- Expo/EAS Updates (650 Industries, Inc., USA) — beim Start prüft die App, ob eine neue Programmversion vorliegt. Dabei werden technische Angaben wie IP-Adresse, Plattform, App-Version und eine zufällige Installationskennung übermittelt, keine Kontodaten. Expo nutzt die Installationskennung auch, um zu zählen, wie viele Geräte eine Programmversion verwenden. Grundlage: Data Privacy Framework.
- Apple und Google (Apple Distribution International Ltd. und Google Ireland Ltd., jeweils Irland) — Zustellung von Push-Benachrichtigungen: auf iOS über Expo an Apple (APNs), auf Android in der Regel direkt von unserem Server über Firebase Cloud Messaging (FCM), mit demselben Inhalt wie oben bei Expo beschrieben. Geht das nicht — etwa bei älteren App-Versionen oder wenn FCM eine Zustellung ablehnt —, läuft die Benachrichtigung über Expo. Für die Zustellung über Firebase Cloud Messaging verarbeitet Google die Benachrichtigungen in unserem Auftrag. Betriebsdaten des Dienstes nutzt Google nach eigenen Angaben auch für eigene Zwecke und ist dafür selbst verantwortlich. Die Angaben des Live-Countdowns (2.6) schickt unser Server direkt an Apple bzw. Google. Für den Wallet-Pass (2.19) schickt unser Server Apple (APNs) nur eine leere Nachricht an die Geräte, auf denen der Pass liegt; den Pass selbst bekommt Apple von uns nicht. Außerdem die Anmeldung mit Apple oder Google, falls du sie wählst, auf Android der Code-Scanner der Google-Play-Dienste, wenn du ihn wählst (2.5) und der Vertrieb der App über ihre Stores. Übermittlungen an die Muttergesellschaften in den USA sind möglich. Grundlage: bei Google das Data Privacy Framework, nach dem Google LLC zertifiziert ist; Apple stützt Übermittlungen an Apple Inc. auf Standardvertragsklauseln.
- Google Wallet (Google LLC, USA; Anbieter von Google Wallet und deinem Google-Konto ist Google Ireland Ltd., Irland) — nur, wenn du auf „Hinzufügen zu Google Wallet“ tippst (2.19): Unser Server übermittelt Google über die Google-Wallet-Schnittstelle Titel, Termin, Ort und Stadt, bei Treffen vor Ort den Treffpunkt samt Koordinaten — bei „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ den genauen —, die Zahl der Teilnehmenden und Plätze, den Kurzcode, den Link zum Zquad und eine zufällige Seriennummer; das Bild mit dem Muster und unser Logo lädt Google selbst von unserem Server. Speicherst du den Pass, ordnet Google ihn deinem Google-Konto zu. Google verarbeitet diese Daten als eigener Verantwortlicher nach seinen Bedingungen; danach darf Google sie auch nutzen, um seine Dienste bereitzustellen und zu verbessern. Für die Übermittlung gelten Googles Datenschutzbedingungen zwischen Verantwortlichen. Grundlage der Übermittlung: Data Privacy Framework, nach dem Google LLC zertifiziert ist.
- Resend (Resend, Inc., USA) — E-Mail-Versand: Anmelde-, Bestätigungs- und Wiederherstellungscodes (auch zum Bestätigen einer neuen E-Mail-Adresse, eines neuen Passworts oder der Löschung deines Kontos), die Vertragsbestätigung nach der Registrierung (zugleich unsere Willkommens-Mail) und die Bestätigung eines Rücktritts (2.1), Sicherheitshinweise an dich (etwa bei einem neuen Passkey, einem neuen Passwort oder einer geänderten E-Mail-Adresse), die Eingangsbestätigung deiner Support-Anfrage, die Bestätigung einer Kontolöschung an deine bisherige Adresse, die Begründung, wenn wir einen Inhalt von dir entfernen oder dein Konto sperren, das Ergebnis deiner Meldungen; außerdem gehen Support-Anfragen, Missbrauchsmeldungen und Freigabe-Anfragen für „Auf @zquadycom teilen“ an unser Postfach. Änderst du deine E-Mail-Adresse, geht ein Code auch an die neue Adresse, bevor sie gilt; bestätigst du die Änderung mit einem Code an deine bisherige Adresse, nennt diese Mail die neue Adresse. Die Bilder in unseren Mails (Logo und Symbole) liegen auf zquady.com und werden erst geladen, wenn dein Mailprogramm Bilder anzeigt; dabei sieht unser Webspace-Anbieter deine IP-Adresse und den Zeitpunkt. Eine Kennung, die dich erkennbar macht, enthalten diese Adressen nicht — jede Mail lädt dasselbe Bild. Unser Logo hinterlegen wir zusätzlich nach dem BIMI-Verfahren im Verzeichnis unserer Domain, damit manche Mailprogramme es neben dem Absender anzeigen; die Bilddatei liegt in unserem eigenen Speicher. Außerdem nimmt Resend für uns die Sammelberichte an, die uns andere Mail-Anbieter über Nachrichten schicken, die in unserem Namen versendet wurden (DMARC und TLS-Berichte): IP-Adressen der versendenden Server und Zählwerte, keine Inhalte und keine Empfänger; Fehlerberichte zu einzelnen Nachrichten fordern wir nicht an. Wir werten die Berichte selbst aus, um Missbrauch unserer Absenderadresse und Zustellprobleme zu erkennen, und löschen sie nach 180 Tagen (berechtigtes Interesse an einem sicheren Mailversand, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Grundlage für Übermittlungen in die USA: Data Privacy Framework (für Personen in der Schweiz Standardvertragsklauseln, siehe Punkt 6).
- Microsoft 365 (Microsoft Ireland Operations Limited, Irland) — alle unsere Postfächer liegen bei Microsoft, etwa support@, info@, privacy@, legal@, report@ und presse@zquady.com sowie die internen Postfächer, über die wir Bestätigungen und Freigaben bearbeiten (etwa verification@ und instagram-story@zquady.com). E-Mails an uns und Anfragen aus dem Support-Formular landen dort. Außerdem liegen dort unsere täglichen Datensicherungen (SharePoint), vorher mit AES-256 verschlüsselt, sodass Microsoft ihren Inhalt nicht lesen kann. Der Sitz unseres Kontos ist Österreich; Microsoft speichert und verarbeitet die Inhalte für Konten aus der EU innerhalb der EU-Datengrenze in der Europäischen Union. Zugriffe von Microsoft Corporation in den USA, etwa für Betrieb und Support, sind nicht ausgeschlossen. Grundlage: Data Privacy Framework, nach dem Microsoft Corporation zertifiziert ist.
- Nominatim (OpenStreetMap Foundation, Vereinigtes Königreich; Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission) — Umwandlung von Koordinaten in Ortsnamen, Ortssuche und der öffentliche Mittelpunkt einer Stadt für einen Suchagenten oder einen vorbefüllten Ort beim Erstellen (2.3, 2.5). Die App fragt dafür unseren Server, und erst der fragt Nominatim; Nominatim sieht deshalb nicht deine IP-Adresse, sondern die unseres Servers. Übermittelt werden deine auf etwa 100 Meter gerundeten Koordinaten beziehungsweise dein Suchbegriff oder der Name der Stadt. Damit dieselbe Frage nicht erneut an Nominatim geht, merkt sich unser Server die Antworten ohne Bezug zu dir, also ohne Konto, Gerät oder IP-Adresse: zu einem Punkt höchstens sieben Tage, zu einem Suchbegriff oder Stadtnamen höchstens 30 Tage. Ist unser Server nicht erreichbar oder bist du nicht angemeldet, fragt die App Nominatim direkt; dann übermittelt dein Gerät dieselben Angaben samt deiner IP-Adresse.
- OpenFreeMap (Hyperknot Software Kft., Ungarn) sowie Kartendaten der OpenStreetMap-Mitwirkenden — Kartenhintergrund in der App, auch für die kleine Karte im Jahresrückblick (2.4). Übermittelt werden der angefragte Kartenausschnitt und deine IP-Adresse. OpenFreeMap liefert die Kartenausschnitte samt Schriften und Symbolen der Karte über das Netz von Cloudflare, Inc. (USA) aus; dabei sieht auch Cloudflare den Ausschnitt und deine IP-Adresse. Diesen Weg wählt OpenFreeMap selbst; Cloudflare handelt dabei für OpenFreeMap, nicht für uns.
- MET Norway (Meteorologisk institutt, das staatliche Norwegische Meteorologische Institut; Norwegen gehört zum EWR, die Daten verlassen den EWR also nicht) — Wettervorhersage für den Treffpunkt eines Zquads. Die App fragt dafür unseren Server, und erst der fragt MET Norway; MET Norway sieht deshalb nicht deine IP-Adresse, sondern die unseres Servers. Übermittelt werden nur die Koordinaten des Treffpunkts, auf etwa einen Kilometer gerundet — weder das Datum noch dein eigener Standort. Einen direkten Weg von deinem Gerät zu MET Norway gibt es nicht. Damit dieselbe Frage nicht erneut an MET Norway geht, merkt sich unser Server die Vorhersage zu diesem gerundeten Punkt, ohne Bezug zu dir: ohne Konto, Gerät oder IP-Adresse. Wird der Punkt nicht mehr gefragt, löschen wir sie nach spätestens drei Tagen.
- Sentry (Functional Software, Inc., USA) — Absturz- und Fehlerberichte, damit wir Abstürze bemerken, ohne dass sie uns jemand melden muss. Übermittelt werden: die Fehlermeldung mit technischem Ablaufpfad, Gerätemodell und Betriebssystemversion, App- und Programmversion, Spracheinstellung, eine zufällige Installationskennung deines Geräts sowie die letzten Netzwerkanfragen der App vor dem Fehler, von jeder davon aber nur die Art der Anfrage, die aufgerufene Adresse ohne Abfrageteil und das Ergebnis. Die Adresse kann Kennungen enthalten, etwa deine Nutzerkennung oder die eines Zquads — keine Suchbegriffe, keine Koordinaten, keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Nachrichteninhalte, keine Passwörter. Aus der IP-Adresse leitet Sentry beim Empfang eine grobe Ortsangabe ab (Land, Region und Stadt); die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Unser Sentry-Projekt läuft in der EU-Region mit Servern in Deutschland; Zugriffe des Anbieters aus den USA, etwa für Betrieb und Support, sind nicht ausgeschlossen. Leistungs- und Nutzungsmessung ist abgeschaltet. Grundlage für Zugriffe aus den USA: Data Privacy Framework. Berichte an Sentry gehen nur mit deiner Einwilligung; widerrufen kannst du sie jederzeit mit dem Schalter „Absturzberichte senden“ (2.7).
- Meta (Meta Platforms Ireland Ltd., Irland) — nur, wenn du die jeweilige Funktion nutzt: Werbemessung mit dem Meta-SDK (2.15, gemeinsam verantwortlich), Telefonbestätigung per WhatsApp (2.14, dabei als unser Auftragsverarbeiter), Bestätigung deines Instagram-Profils per Direktnachricht (2.12), die Veröffentlichung auf unserem Instagram-Konto, wenn du „Auf @zquadycom teilen“ wählst (2.10), sowie Kontakt über WhatsApp oder unsere Profile (2.16). Meta überträgt Daten auch an Meta Platforms, Inc. in den USA; Grundlage: Data Privacy Framework, nach dem Meta Platforms, Inc. zertifiziert ist.
- Discord (Discord Inc., USA) — die Anmeldung mit Discord, falls du sie wählst, und die Bestätigung deines Discord-Profils (2.12). Discord erfährt dabei, dass du dich bei Zquady anmeldest beziehungsweise ein Profil bestätigst. Grundlage für Übermittlungen in die USA: Data Privacy Framework.
- united-domains GmbH, Deutschland (united-domains.de) — Hosting der Website zquady.com mit den Rechtstexten und den Link-Vorschauen. Anschrift: Gautinger Straße 10, 82319 Starnberg, Deutschland. Die Server betreibt in ihrem Auftrag die IONOS SE, Montabaur, Deutschland (siehe 2.10).
Zwei Hinweise zu Diensten, die keine klassischen Dienstleister sind:
- Links in Chatnachrichten, etwa zu Bildern, GIFs oder Seiten anderer Anbieter, lädt die App nicht; sie stehen nur als Text im Chat. Fremde Inhalte werden dabei nicht abgerufen.
- Tippst du „In Karten öffnen“ an, übergibt dein Gerät die Adresse des Treffpunkts an deine Karten-App (Apple Karten oder Google Maps). Trägst du einen Zquad in deinen Kalender ein, bleibt der Eintrag zunächst auf deinem Gerät — wenn dein Kalender mit einem Onlinedienst synchronisiert, landet er auch dort. Ändert sich der Zquad, zieht die App den Eintrag nach, sobald du den Zquad öffnest – nur, wenn du ihr den Zugriff auf deinen Kalender schon erlaubt hast; bei einer Absage setzt sie „Abgesagt:“ vor den Titel. Verbindest du deinen Kalender per Abo (2.17), ruft dein Kalender — je nach Wahl dein Gerät oder die Server deines Kalenderdienstes, etwa Apple (iCloud) oder Google — Titel, Zeit und Ort deiner Zquads direkt bei uns ab. Der Kalenderdienst verarbeitet sie als eigener Verantwortlicher nach seinen Bedingungen; bei Apple und Google sind Übermittlungen an die Muttergesellschaften in den USA möglich (Grundlage wie oben bei „Apple und Google“).
Andere Nutzerinnen und Nutzer sehen von dir, was diese Erklärung bei der jeweiligen Funktion nennt, vor allem dein Profil nach deinen Einstellungen (7.2). Dein Geschlecht und deine Altersgruppe sehen sie nur, wenn du sie selbst in deinem Profil zeigst, und nur die Personen, die du dafür wählst: Personen aus gemeinsamen Zquads oder alle angemeldeten Personen (2.13).
Behörden und Gerichten, insbesondere Strafverfolgungsbehörden, übermitteln wir Daten nur, soweit ein Gesetz uns dazu verpflichtet oder es erlaubt — etwa bei einem Verdacht auf eine Straftat, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen gefährdet (Art. 18 Digital Services Act), oder aufgrund einer gerichtlichen oder behördlichen Anordnung. In einer Notlage geben wir Polizei, Rettungs- und Notrufdiensten die Angaben, die sie für die Hilfe brauchen (Punkt 3, lebenswichtige Interessen). Anderen Dritten geben wir Angaben nur heraus, wenn ein Gesetz uns dazu verpflichtet, etwa § 13 Abs. 3 E-Commerce-Gesetz: Danach müssen wir Name und Adresse einer Person, soweit wir sie haben, an jemanden herausgeben, der glaubhaft macht, dass er sie zur Verfolgung einer bestimmten Rechtsverletzung braucht.
5. Speicherdauer und Löschung
Grundsatz: Deine Nachrichten, deine Zquads und dein Profil speichern wir, solange dein Konto besteht. Für die übrigen Kategorien gelten diese Fristen; danach löschen wir die Daten, meist in einem täglichen Durchlauf, sodass sich eine Frist um bis zu einen Tag verlängern kann:
- Benachrichtigungen
- 90 Tage.
- Fehlerberichte
- 90 Tage.
- Absturzberichte bei Sentry
- höchstens 90 Tage.
- Zähler unseres E-Mail-Versands
- 90 Tage.
- Protokoll unserer Zugriffe und Maßnahmen in der Verwaltung (2.9)
- 12 Monate.
- Nachweis eines Rücktritts vom Vertrag (2.1)
- bis zu drei Jahre nach dem Rücktritt (Verjährungsfrist für Schadenersatz, § 1489 ABGB), auch wenn das Konto inzwischen gelöscht ist.
- Meldungen über Nutzerinnen und Nutzer
- 12 Monate ab Erledigung der Meldung.
- Kopien gemeldeter oder von uns entfernter Inhalte (Beweise)
- 12 Monate nach Abschluss unserer Prüfung; bei einem laufenden Behörden- oder Gerichtsverfahren bis zu dessen Ende.
- Einträge auf der Sperrliste
- solange die Sperre dauert, höchstens drei Jahre.
- Protokollierte Passwort- und Code-Versuche und Zeitpunkte verschickter Bestätigungscodes
- 2 Tage.
- Prüfwerte offener Codes zum Ändern von E-Mail-Adresse oder Passwort und zum Löschen des Kontos
- bis du den Code verwendest oder einen neuen anforderst, sonst spätestens nach zwei Tagen; für die Bestätigung gilt ein Code höchstens 15 Minuten.
- Vermerk, dass dein Passwort zuletzt nicht über „Passwort ändern“ gesetzt wurde (etwa über „Passwort vergessen?“)
- bis du es in der App unter „Passwort ändern“ neu setzt, spätestens bis zur Löschung des Kontos.
- Zeitpunkt deiner letzten E-Mail- oder Passwortänderung
- bis zur nächsten Änderung, sonst spätestens nach zwei Tagen.
- Offene Codes zur Telefonbestätigung, bei WhatsApp-Benutzernamen samt Prüfwert der Kennung
- 1 Tag.
- Online-Zeitpunkt
- höchstens rund zwei Stunden.
- Zurückgehaltene Anfragen beim gemeinsamen Anfragen
- bis zum Versand oder Zurückziehen, höchstens 30 Tage.
- Vorgemerkte Anfragen samt Nachricht
- bis sie als Anfrage an den Host geht, du sie zurücknimmst oder selbst anfragst, spätestens bis der Zquad abgesagt wird, als stattgefunden gilt oder gelöscht wird.
- Nicht angenommene Beitrittsanfragen samt Nachricht und Stand
- bis 90 Tage nach dem Ende oder der Absage des Zquads; verlegt der Host den Termin vorher, gelten sie weiter. Ziehst du eine offene Anfrage zurück oder löschst du dein Konto, sofort.
- Vermerk, wer über eine Beitrittsanfrage entschieden hat
- spätestens 30 Tage nach dem Treffen, bei Zquads ohne Termin 90 Tage nach der Entscheidung; löschst du dein Konto, entfernen wir dich sofort daraus.
- Support-Anfragen und E-Mails an uns
- solange es für die Bearbeitung und mögliche Rückfragen nötig ist, höchstens drei Jahre nach Abschluss (Verjährungsfrist für Schadenersatz, § 1489 ABGB).
- Protokoll der Direktnachrichten an unsere Profile und der Bestätigungen per WhatsApp
- 60 Tage.
- Angelegte Konten ohne Profil (abgebrochene Registrierung)
- 7 Tage.
- Anmelde-Sitzungen mit IP-Adresse und Gerätekennung
- bis du dich abmeldest, spätestens bis zur Löschung des Kontos.
- Push-Token, auf Android samt Zustellkennung von Firebase
- bis du dich auf dem Gerät abmeldest, spätestens bis zur Löschung des Kontos. Die Token deiner anderen Geräte löschen wir außerdem, wenn du dich auf allen anderen Geräten abmeldest, dein Passwort änderst oder zurücksetzt oder die Zwei-Faktor-Anmeldung einschaltest. Eine Kennung fällt schon früher weg, wenn Expo oder Google sie beim Versand einer Benachrichtigung als ungültig meldet, etwa weil du die App gelöscht oder neu installiert hast.
- Kennungen des Live-Countdowns
- die einer laufenden Anzeige bis zu ihrem Ende, in der Regel etwa 15 Minuten nach dem Treffen; die Startkennung eines Geräts, bis du dich dort abmeldest, spätestens 45 Tage, nachdem das Gerät sie zuletzt gemeldet hat.
- Vermerk, dass der Live-Countdown gestartet wurde
- 3 Tage nach Beginn des Treffens.
- Eingelöste Einmal-Codes aus Benachrichtigungen
- 1 Tag nach Ablauf des Codes; ein Code gilt 7 Tage.
- Gespeicherte Filter und Suchagenten
- bis du sie löschst, spätestens bis zur Löschung des Kontos.
- Kalender-Links
- solange das Abo verbunden ist. Nach dem Trennen lösen wir einen Link sofort von deinem Konto, einen erst kurz zuvor angelegten spätestens zwei Tage nach dem Anlegen; den Rest ohne Bezug zu dir löschen wir, sobald ein Jahr lang kein Kalender mehr danach gefragt hat, nie abgerufene Links 7 Tage nach dem Trennen (2.17).
- Stamm-Zquads und deine Zusage oder Absage
- solange der Stamm-Zquad besteht; löst er sich auf, löschen wir ihn sofort.
- Fragen nach einem Stamm-Zquad samt Besetzung
- solange der Stamm-Zquad besteht; ist keiner daraus geworden oder hat er sich aufgelöst, 12 Monate nach der letzten Frage bzw. der Gründung (2.18).
- Einträge zu Wallet-Pässen samt angemeldeter Geräte
- 30 Tage nach dem Ende des Treffens; ein Pass, der für dich nicht mehr gilt, 30 Tage danach; spätestens 180 Tage nach dem Anlegen, außer das Treffen steht noch bevor. Ein angemeldetes Gerät fällt schon früher heraus, wenn du den Pass dort löschst oder Apple seine Push-Kennung als ungültig meldet (2.19). Was bei Google liegt, richtet sich nach Googles Bedingungen.
- Nachweis deiner Wahl zur Werbemessung (Ja oder Nein, Zeitpunkt, Hinweistext mit Sprache und Fassung, Plattform)
- solange dein Konto besteht und danach drei Jahre (2.15).
- Nachweis deiner Wahl zur Wochen-Übersicht (Ein oder Aus, Zeitpunkt, Fassung des Hinweistexts)
- solange dein Konto besteht.
- Nachweis deiner Wahl zur Anzeige von Geschlecht und Altersgruppe im Profil (Ein oder Aus, gewählte Stufe, Zeitpunkt, Fassung und Sprache des Hinweistexts, Plattform, 2.13)
- solange dein Konto besteht.
- Zähler der Mengenbremse für Geschlecht und Altersgruppe in Profilen (nur wie viele solcher Angaben ein Konto an einem Tag abgerufen hat, nicht wessen, 2.13)
- spätestens nach zwei Tagen.
- Vermerk, welcher Fassung der AGB du wann zugestimmt hast, samt Versandzeitpunkt der Vertragsbestätigung (2.1)
- solange dein Konto besteht.
- Konten, die 24 Monate lang nicht genutzt wurden
- Wir schreiben dir 30 Tage vorher an deine E-Mail-Adresse. Öffnest du die App bis dahin nicht mit deinem Konto, löschen wir es wie unter 5.1 (Abschnitt 12 der AGB).
- Altersgruppe (2.13)
- wird nicht gespeichert, sondern bei Bedarf aus deinem Geburtsdatum berechnet. Das Geburtsdatum bleibt, solange dein Konto besteht (7.4).
- Nachrichten, Zquads und Profil
- solange dein Konto besteht — was bei der Löschung passiert, steht in Punkt 5.1.
5.1 Was passiert, wenn du dein Konto löschst
Du kannst dein Konto jederzeit selbst in der App unter Profil › Einstellungen löschen. Dasselbe geschieht, wenn du in den ersten 14 Tagen vom Vertrag zurücktrittst (Abschnitt 12a der AGB). Ist dein Konto gesperrt, kannst du dich nicht anmelden; dann löschen wir es, wenn du uns an privacy@zquady.com schreibst. Die Löschung erfolgt sofort und ist nicht umkehrbar — es gibt keine Wartefrist und keinen Papierkorb. Gelöscht werden dabei deine Anmeldedaten samt verknüpfter Anmeldeanbieter, dein Profil samt hochgeladenem Profilfoto, deine Erinnerungsfotos aus vergangenen Zquads, deine Nachrichten (auch die in fremden Gruppenchats und beide Seiten deiner Direktchats), deine Mitgliedschaften, Anfragen und Vormerkungen, Listen, Einstellungen, Push-Token, die Kennungen des Live-Countdowns, die Einträge zu deinen Wallet-Pässen samt angemeldeter Geräte, deine Einträge in Stamm-Zquads, dein Geburtsdatum, die Einträge in unserem Verwaltungsprotokoll zur Änderung deines Geschlechts oder zur Berichtigung deines Geburtsdatums (2.13) und der Vermerk, welcher Fassung der AGB du zugestimmt hast. Hast du als Host oder Co-Host über Anfragen entschieden, entfernen wir dich aus dem Vermerk, wer entschieden hat. Deine Kalender-Links lösen wir von deinem Konto; sie liefern danach nur noch einen leeren Kalender (5.2). Deine Pässe in Google Wallet, die wir zu diesem Zeitpunkt noch führen, ersetzen wir dabei bei Google durch einen leeren, ungültigen Rest — ohne Titel, Termin und Ort (5.2). Hast du dich mit Apple angemeldet und löschst dein Konto in der iPhone-App, bestätigst du das zum Schluss einmal bei Apple; wir widerrufen damit auch bei Apple die Verknüpfung „Mit Apple anmelden“. Auf anderen Geräten beendest du sie selbst in den Einstellungen deiner Apple-ID. Deine E-Mail-Adresse ist danach sofort wieder für eine Neuanmeldung frei — außer dein Konto war gesperrt (Sperrliste, 2.9). Läuft gegen dein Konto oder einen deiner Inhalte eine offene Meldung, ist dein Konto gesperrt oder brauchen wir es für ein laufendes Verfahren, sichern wir zuerst eine Kopie und löschen erst danach (5.2).
Wichtig für andere: Zquads, die du erstellt hast, verschwinden vollständig — samt Gruppenchat, den Mitgliedschaften und den Erinnerungsfotos der anderen Teilnehmer.
5.2 Was die Löschung überdauert
Nicht alles verschwindet mit dem Konto. Was bleibt, steht hier vollständig — und bei jedem Punkt steht dabei, ob er noch einen Bezug zu dir hat.
- Missbrauchsmeldungen bleiben erhalten, damit die Löschung eines Kontos kein Werkzeug wird, um Spuren zu verwischen. Hast du selbst gemeldet, wird deine Kennung dabei entfernt. Die Bezeichnung des gemeldeten Inhalts — etwa ein Benutzername — bleibt im Klartext gespeichert; wurdest du gemeldet, kann die Meldung dich also weiterhin benennen. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an der Aufklärung von Verstößen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Meldungen werden 12 Monate nach ihrer Erledigung automatisch gelöscht.
- Kopien gemeldeter oder von uns entfernter Inhalte (2.9) bleiben erhalten, auch wenn das Konto gelöscht wird — einschließlich der Direktnachrichten, die eine meldende Person mitgesendet hat. Sie enthalten auch die Nutzerkennung der meldenden Person; ist ein Konto bei seiner Löschung gesperrt oder für ein laufendes Verfahren nötig, gehört eine Kopie seines Profils dazu. Sie sind gesperrt, nur für uns zugänglich und werden 12 Monate nach Abschluss unserer Prüfung gelöscht, bei einem laufenden Behörden- oder Gerichtsverfahren an dessen Ende. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an der Aufklärung von Verstößen und an der Verteidigung von Ansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f, Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO), bei einer Meldung an Behörden unsere gesetzliche Pflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, Art. 18 DSA), außerhalb der EU Art. 6 Abs. 1 lit. d bzw. f DSGVO (Punkt 3).
- Einträge auf der Sperrliste (2.9) bleiben nach der Löschung eines gesperrten Kontos bestehen, bis die Sperre abläuft, höchstens drei Jahre. Sie enthalten nur Prüfwerte, nicht die Angaben selbst. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse daran, dass Sperren nicht umgangen werden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Fehlerberichte bleiben erhalten; die Nutzerkennung wird dabei entfernt. Der Text eines Fehlerberichts ist technischer Natur, kann aber im Einzelfall Reste eines Programmablaufs enthalten. Fehlerberichte werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
- Der Zähler unseres E-Mail-Versands bleibt als reine Zählzeile erhalten; die Nutzerkennung wird beim Löschen des Kontos daraus entfernt. Übrig bleiben nur Zeitpunkt und Anlass — ohne Bezug zu dir. Auch diese Einträge werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
- Hinweise in Gruppenchats, die die App automatisch schreibt — etwa „@Name ist beigetreten“, „@Name ist unterwegs“, „@Name ist da“, „@Name hat euren Stamm-Zquad gegründet“ oder „@Host hat @Name zum Co-Host gemacht“ —, bleiben im Verlauf, bis der Zquad gelöscht wird. Sie nennen deinen damaligen Benutzernamen.
- Stamm-Zquads, die du gegründet hast (2.18), bleiben für die anderen bestehen — mit ihrem Namen und ihren Treffen, aber ohne Bezug zu dir.
- Kalender-Links (2.17) bleiben als leere Links bestehen, damit dein Kalender beim nächsten Abruf leer wird — nur ein Prüfwert und Zeitpunkte, ohne Bezug zu dir. Wir löschen sie, sobald ein Jahr lang kein Kalender mehr danach gefragt hat, nie abgerufene nach 7 Tagen.
- Wallet-Pässe (2.19) liegen in deiner Wallet und bleiben dort, bis du sie entfernst. Ein Pass in Apple Wallet behält auf deinem Gerät seinen letzten Stand, bekommt aber keine Änderungen mehr. In Google Wallet stehen Pässe, die wir bei der Löschung noch geführt haben, nur noch als leerer, ungültiger Rest; Pässe, deren Eintrag wir schon gelöscht hatten, behalten dort ihren letzten Stand. Bei Google bleiben die Daten der Pässe nach Googles Bedingungen gespeichert; löschen können wir sie dort nicht. Pässe, die andere für Zquads angelegt haben, die du erstellt hast, zeigen danach nur noch den Titel und „Abgesagt“.
- E-Mails an uns, auch die automatischen Kopien deiner Support-Anfragen und Meldungen, bleiben nach den Fristen unter Punkt 5 in unserem Postfach. Die Kopie einer Meldung enthält weiterhin die Nutzerkennung der meldenden Person.
- Das Protokoll der Direktnachrichten an unser Instagram-Konto und unsere Facebook-Seite (2.16) bleibt bis zu 60 Tage erhalten — mit der Kennung, die Meta uns für dich übermittelt hat, bei Code-Nachrichten auch mit deinem Instagram-Namen.
- Absturzberichte bei Sentry (Punkt 4) löscht Sentry nach höchstens 90 Tagen; bis dahin können sie Kennungen aus den letzten Netzwerkanfragen enthalten.
- Das Protokoll unserer Zugriffe und Maßnahmen in der Verwaltung (2.9) bleibt bis zu 12 Monate nach dem jeweiligen Eintrag erhalten, mit deiner Nutzerkennung, aber ohne Inhalte; Einträge zur Änderung deines Geschlechts oder zur Berichtigung deines Geburtsdatums löschen wir mit deinem Konto (2.13). Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse daran, nachweisen zu können, dass wir mit Daten richtig umgehen (Art. 6 Abs. 1 lit. f, Art. 5 Abs. 2 DSGVO).
- Der Nachweis deines Rücktritts (2.1), also deine Erklärung mit Zeitpunkt und unsere Bestätigung, bleibt bis zu drei Jahre nach dem Rücktritt erhalten, damit wir Rücktritt und Bestätigung belegen können. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an der Abwehr von Ansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Der Nachweis deiner Wahl zur Werbemessung (2.15) bleibt drei Jahre nach der Löschung erhalten, mit deiner Nutzerkennung, damit wir deine Einwilligung belegen können. Rechtsgrundlage: unsere Nachweispflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c, Art. 7 Abs. 1 DSGVO) und unser berechtigtes Interesse an der Abwehr von Ansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Stories auf unserem Instagram-Konto, die wir auf deinen Wunsch veröffentlicht haben (2.10), entfernt die Kontolöschung nicht; Instagram zeigt sie 24 Stunden lang öffentlich an. Auf Wunsch löschen wir sie früher, auch aus unserem Archiv bei Instagram.
Sicherungskopien: Unser Backend-Anbieter erstellt täglich technische Sicherungen und bewahrt sie in der Regel 7 Tage auf. Zusätzlich sichern wir die Datenbank jeden Tag selbst, mit AES-256 verschlüsselt, auf einem eigenen Server in Österreich und bei Microsoft 365 (Punkt 4). Diese Sicherungen löschen wir nach spätestens 28 Tagen; danach liegen sie noch bis zu 93 Tage im Papierkorb von Microsoft 365 und bis zu 30 Tage in schreibgeschützten Schnappschüssen unseres Servers. Gelöschte Daten können in Sicherungen also bis zu rund vier Monate nachwirken. Wir nutzen Sicherungen nur, um nach einem Ausfall oder Fehler Daten wiederherzustellen, und um einzelne Angaben herauszugeben oder zu sichern, wenn uns ein Gesetz oder eine behördliche oder gerichtliche Anordnung dazu verpflichtet (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
6. Deine Rechte
Du hast nach der DSGVO das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20). Erteilte Einwilligungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3), etwa die Anzeige deines Geschlechts und deiner Altersgruppe mit derselben Einstellung, mit der du sie eingeschaltet hast (2.13). Dein Widerspruchsrecht steht gesondert unter 6.1.
Vieles davon kannst du direkt in der App tun: Profil, Bio und Avatar ändern, Sichtbarkeiten einstellen, Benachrichtigungsarten einzeln abschalten, Berechtigungen prüfen und zurücknehmen, Personen blockieren, Chats leeren, dein Konto löschen. Dein Geburtsdatum und — zwischen Frau, Mann und Divers — dein Geschlecht berichtigen wir auf deine Bitte über den Support, damit sich Altersgrenzen und Zquads für ein Geschlecht nicht umgehen lassen (2.13).
Für die Datenübertragbarkeit gibt es in den Einstellungen unter Privatsphäre („Meine Daten exportieren“) einen Export als Datei. Er enthält deine Konto-Eckdaten, dein Profil, die von dir erstellten Zquads, deine Mitgliedschaften, die Themen, denen du folgst, und den Stand deines Kalender-Abos. Nicht enthalten sind unter anderem Nachrichten, Benachrichtigungen, Blockierungen, gespeicherte Suchen, Stamm-Zquads und Meldungen — dafür schreib uns bitte an privacy@zquady.com, dann stellen wir dir die restlichen Daten zusammen.
Wenn du glaubst, dass wir deine Daten falsch verarbeiten, kannst du dich bei jeder Datenschutz-Aufsichtsbehörde in der EU bzw. im EWR beschweren, insbesondere in dem Staat, in dem du lebst oder arbeitest oder in dem der mutmaßliche Verstoß passiert ist (Art. 77 DSGVO). Eine Liste der Behörden führt der Europäische Datenschutzausschuss (edpb.europa.eu). Federführend für uns ist die Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien, dsb.gv.at.
Für Personen in der Schweiz gilt zusätzlich das DSG. Übermittlungen in die USA stützen wir auf das Swiss-U.S. Data Privacy Framework, wo der Anbieter zertifiziert ist, sonst auf die vom Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) anerkannten Standardvertragsklauseln mit Schweizer Anpassungen. Auf diese Standardvertragsklauseln stützen wir auch die Übermittlungen bei Supabase nach Singapur und in die USA (Punkt 4). Beschwerden kannst du auch beim EDÖB einreichen (edoeb.admin.ch).
6.1 Dein Widerspruchsrecht
Soweit wir Daten auf unser berechtigtes Interesse stützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), kannst du jederzeit aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, widersprechen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Das betrifft insbesondere die Sicherheits- und Missbrauchsabwehr samt der Bearbeitung von Meldungen, die Online-Anzeige, die Auswertung der Geschlechtsangaben für Beitritts-Hinweis und gemeinsames Anfragen, die Link-Vorschauen, die Server-Protokolle der Website, die Erkennung von Stamm-Zquads, die Angaben zu Beitrittsanfragen für Hosts und Co-Hosts samt dem Vermerk, wer entschieden hat, und die Einladungsvorschläge. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die deine Interessen überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Der Erkennung von Stamm-Zquads kannst du jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen — am schnellsten mit dem Schalter „Stamm-Zquads vorschlagen“ in den Einstellungen unter Privatsphäre. Der Online-Anzeige widersprichst du am schnellsten mit der Einstellung „Niemand“, der Auswertung deines Geschlechts mit „Keine Angabe“. Absturz- und Fehlerberichte (an Sentry und auf unserem eigenen Weg, 2.7) schickt die App ohnehin nur mit deiner Einwilligung; widerrufen kannst du sie jederzeit mit dem Schalter „Absturzberichte senden“ unter Profil › Einstellungen › Privatsphäre. Die Wochen-Übersicht bekommst du ohnehin nur, wenn du sie selbst einschaltest; ausschalten kannst du sie jederzeit in den Benachrichtigungs-Einstellungen. Für jeden anderen Widerspruch genügt ein formloser Satz an privacy@zquady.com.
7. Besonderheiten von Zquady
Die folgenden Punkte stehen so in keiner Mustervorlage, sind für dich aber die wichtigsten.
7.1 Was andere von deinem Standort sehen
Andere Nutzerinnen und Nutzer sehen deinen Standort nicht. Was sie sehen, ist der Treffpunkt eines Zquads — also der Ort, den der Host beim Erstellen eingetragen hat. Voreingestellt sehen den genauen Treffpunkt nur Host, Co-Hosts und Mitglieder; alle anderen sehen die Stadt und einen auf etwa einen Kilometer gerundeten Punkt. Schaltet der Host „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ aus, ist der Treffpunkt mit Koordinaten für alle angemeldeten Personen auf der Karte sichtbar. Wer angenommen ist, kann den genauen Treffpunkt mit dem Termin in seinen Kalender übernehmen, auch von selbst über das Kalender-Abo (2.17), oder als Pass in Apple Wallet oder Google Wallet ablegen; bei Google Wallet erhält dann auch Google den Treffpunkt (2.19). Hat jemand, der dabei ist, auf Android den Live-Countdown eingeschaltet, geht der genaue Treffpunkt für den Knopf „Route“ über Firebase Cloud Messaging ebenfalls an Google (2.6). Plant jemand anderes als der Host das nächste Treffen eines Stamm-Zquads, übernimmt die Kopie den genauen Treffpunkt nicht, sondern nur die Stadt und den gerundeten Punkt (2.18).
Deshalb der Hinweis an Hosts: Wenn du „aktuellen Standort verwenden“ wählst, wird dein damaliger Aufenthaltsort zum Treffpunkt – öffentlich, sobald du „Genauen Treffpunkt erst nach Zusage zeigen“ ausschaltest. Gib lieber einen Treffpunkt an, den du auch öffentlich nennen würdest — oder lass den genauen Treffpunkt erst nach der Zusage sichtbar.
Die Anwesenheitsanzeige ist freiwillig und standardmäßig aus. Ist sie eingeschaltet, entscheidet dein Telefon selbst, ob es nahe am Treffpunkt ist, und überträgt nur ein Ja oder Nein. Deine Koordinaten verlassen dabei das Gerät nicht, und die anderen Mitglieder sehen nur eine Anzahl — nie, wer da ist, und nie, wo genau. Dieses Ja oder Nein speichern wir mit Zeitpunkt. Den ersten Zeitpunkt, zu dem du im Zeitfenster vor Ort warst, behalten wir, solange Zquad und Konto bestehen — er zählt als bestätigte Teilnahme für deine Abzeichen. Schaltest du die Anzeige aus, löschen wir alle deine Einträge, auch den ersten Zeitpunkt vor Ort; er zählt dann nicht mehr als bestätigte Teilnahme für deine Abzeichen. Solange die Anzeige aus ist, nimmt unser Server keine Einträge von dir an — das setzt unsere Datenbank durch, nicht erst die App. Davon getrennt ist „Bin da“: Das meldest du selbst mit einem Tippen, und alle im Zquad sehen es mit deinem Benutzernamen im Gruppenchat (2.4).
7.2 Wer dein Profil sieht
Dein Benutzername ist für alle angemeldeten Personen sichtbar; er enthält bewusst keinen Klarnamen. Wer einen Link zu deinem Profil hat, sieht ihn auch ohne Konto, zusammen mit den Eckdaten aus 2.10. Für Profilbild, Bio, verlinkte Profile, Online-Punkt und Direktnachrichten stellst du einzeln ein, wer sie sieht bzw. dir schreiben darf: „Jeder“ (alle angemeldeten Personen), Personen aus gemeinsamen Zquads und/oder Personen, denen du folgst, oder „Niemand“. Für Profilbild, Bio und verlinkte Profile fragen wir dich beim ersten Hochladen, Schreiben oder Bestätigen, bevor andere sie sehen. Für Online-Punkt und Direktnachrichten sind Personen aus gemeinsamen Zquads und Personen, denen du folgst, voreingestellt; wer bei einem Zquad anfragt, und dessen Host und Co-Hosts können sich außerdem schreiben, außer du hast „Niemand“ gewählt. Deine Initialen bleiben immer sichtbar. Die Datenbank setzt das durch: Wer dir nicht schreiben darf, kann dir keine Nachricht anlegen.
Dein Geschlecht und dein Alter sieht niemand außer dir – es sei denn, du zeigst dein Geschlecht oder deine Altersgruppe selbst in deinem Profil. Dann sehen es nur die Personen, die du dafür wählst (bei „Gemeinsame Zquads“ Personen aus gemeinsamen Zquads, bei „Jeder“ alle angemeldeten Personen), nur in deinem Profil und mit dem Hinweis „Selbstauskunft“; dein Geburtsdatum und dein Alter in Jahren nie, und in keiner Liste. Wer mit dir in einem Zquad mit Geschlechtsgrenze ist, weiß daraus nur, dass du zu den zugelassenen Geschlechtern gehörst. Wer mit dir in einem Zquad mit Altersgrenze ist, weiß daraus nur, dass du bei deinem Beitritt in eine der gewählten Gruppen gefallen bist. Wie die Anzeige im Profil funktioniert und was die Beschriftung eines Zquads über seinen Host verrät, steht in 2.13.
Wer bei einem Zquad dabei ist, sehen die anderen Mitglieder, der Host und die Co-Hosts. Wer nicht dabei ist, sieht in der Mitgliederliste nur den Host, die Co-Hosts und die Zahl der Teilnehmenden. Ob auch Personen, die du kennst, sehen, bei welchen Zquads du dabei bist, entscheidest du unter Profil › Einstellungen › Privatsphäre: niemand (voreingestellt), Personen, denen du folgst, und/oder Personen, mit denen du schon bei einem Zquad warst, der stattgefunden hat. Zquad-Titel können etwas über dich verraten, etwa über Glauben, Gesundheit oder Sexualität; mit deiner Wahl willigst du ein, dass diese Personen deine Zquads samt Titel sehen (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Du kannst das jederzeit ändern.
Wem du folgst, sehen nur du und die Person, der du folgst. Andere sehen nur, wie viele Personen dir folgen. Welchen Themen du folgst, ist für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer einsehbar. Dasselbe gilt für deine Antworten auf Gesprächsstarter, die bis zu drei Abzeichen, die du zeigst (2.2), und deine Bestätigungs-Häkchen. Angemeldete sehen außerdem, seit wann du dabei bist, die Zahl der Daumen hoch und runter, die du als Host bekommen hast, deine Interessen, bei wie vielen Zquads du Host oder dabei warst und den nächsten Zquad, den du hostest – nur einen kommenden ohne Geschlechts- oder Altersgrenze, den sie auch sonst in der App sehen dürfen; deinen Online-Punkt sehen nur die Personen, die du dafür einstellst (oben). Bei welchen Zquads du Mitglied bist, sehen andere nur nach den Regeln im Absatz davor. Fragst du bei einem Zquad an, zeigt die App dem Host und den Co-Hosts einige dieser Angaben gesammelt bei deiner Anfrage (2.4).
Hochgeladene Profilfotos liegen in einem nicht öffentlichen Dateispeicher. Ob jemand dein Foto sehen darf, entscheidet unser Server nach deiner Einstellung „Wer sieht mein Profilbild?“. Wer es sehen darf, bekommt eine Bildadresse, die eine Stunde gilt — gibt er sie in dieser Zeit weiter, können auch andere das Foto so lange abrufen. Lade nur Fotos hoch, deren Sichtbarkeit du verantworten kannst.
7.3 Chats, Blockieren und Löschen
Gruppenchats können nur die Mitglieder des jeweiligen Zquads und der Host lesen, Direktnachrichten nur die beiden Beteiligten. Blockierst du jemanden, verschwinden dessen Nachrichten für dich und er kann dich nicht mehr erreichen. Ihr könnt einander nicht mehr folgen und nicht mehr bei den Zquads des anderen anfragen, ihr seht euch gegenseitig nicht mehr in Zquads und Mitgliederlisten, die öffentlichen Fragen des anderen an Zquads sind für euch ausgeblendet (der Host sieht an seinem eigenen Zquad weiterhin alle Fragen), und die blockierte Person sieht von deinem Profil nur noch den Benutzernamen — nicht mehr dein Profilbild, deine Bio oder deine Verlinkungen. Das ist ebenfalls in der Datenbank durchgesetzt, nicht nur in der Anzeige; nur Direktnachrichten, die vor dem Blockieren geschrieben wurden, bleiben bei uns gespeichert und werden in der App ausgeblendet. Eure Erinnerungsfotos blendet die App füreinander aus, in beide Richtungen und auch für den Host eines gemeinsamen Zquads (2.4).
„Verlauf leeren“ blendet den Verlauf nur für dich aus — die Nachrichten bleiben für die anderen Beteiligten bestehen. Löschst du dein Konto, werden deine Nachrichten dagegen überall entfernt — bis auf gesicherte Kopien bei offenen Meldungen (5.2).
Nachrichten sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Sie sind auf dem Transportweg verschlüsselt und liegen in unserer Datenbank. Ihren Inhalt sehen wir uns nur an, wenn uns ein Inhalt oder ein Konto gemeldet wird – dann nur die Nachrichten, die die meldende Person dabei mitgesendet hat (2.9) – oder wenn ein Gericht oder eine Staatsanwaltschaft es anordnet. Zur Fehlersuche nutzen wir Kennungen und Zeitpunkte, keine Texte. Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche der Datenbank hat allein der Betreiber.
Und noch einmal, weil es leicht übersehen wird: Bei eingeschalteten Push-Benachrichtigungen wird ein Ausschnitt des Nachrichtentextes an den Zustelldienst und an Apple beziehungsweise Google übermittelt (siehe Punkt 4) – außer du schaltest in den Benachrichtigungs-Einstellungen „Vorschau in Mitteilungen“ aus.
7.4 Volljährigkeit und Geburtsdatum
Zquady ist ausschließlich für Personen ab 18 Jahren, weil sich hier Fremde im echten Leben treffen. Nach der Bestätigung deiner E-Mail-Adresse beziehungsweise der Anmeldung über Apple, Google oder Discord und vor dem Anlegen deines Profils fragen wir dein Geburtsdatum ab. Ergibt dein Geburtsdatum ein Alter unter 18 Jahren, fragen wir einmal nach, ob das Datum stimmt. Bestätigst du es, beenden wir die Anmeldung und löschen das Konto samt E-Mail-Adresse sofort. Die App merkt sich dann auf deinem Gerät 30 Tage lang nur „unter 18“ und den Zeitpunkt (2.11). Gelingt das nicht sofort, etwa ohne Internetverbindung, oder wird eine Registrierung abgebrochen, bevor ein Profil angelegt ist, löschen wir das Konto nach 7 Tagen automatisch.
Das ist eine Selbstauskunft. Wir prüfen keine Ausweise und setzen keinen Altersverifikationsdienst ein. Dein Geburtsdatum bleibt bei deinem Konto gespeichert, damit die Bestätigung nachvollziehbar ist, nicht bei jeder Anmeldung neu abgefragt werden muss und wir daraus deine Altersgruppe für Zquads mit Altersgrenze berechnen können (2.13). Es lässt sich nur einmal setzen; berichtigen können es nur wir, auf deine Bitte über den Support. Du siehst es in deinem Profil, andere nie.
8. Minderjährige
Die App richtet sich nicht an Personen unter 18 Jahren, und wir verarbeiten wissentlich keine Daten von Minderjährigen. Wenn du bemerkst, dass eine minderjährige Person ein Konto angelegt hat, melde es uns bitte über die Meldefunktion in der App oder an privacy@zquady.com. Wir löschen ein solches Konto samt der zugehörigen Daten.
9. Änderungen dieser Erklärung
Wenn wir die App weiterentwickeln, kann sich auch diese Erklärung ändern. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung; das Datum am Anfang zeigt dir, wann sie zuletzt geändert wurde. Bei Änderungen, die dich wesentlich betreffen, informieren wir dich in der App oder per E-Mail.
10. Kontakt
Bei Fragen zum Datenschutz oder zur Ausübung deiner Rechte erreichst du uns unter privacy@zquady.com oder telefonisch unter +43 664 99216386. In der App findest du außerdem unter Profil › Einstellungen › Support und Feedback ein Formular.
Postanschrift:
Zquady e.U. Linzer Straße 17 4100 Ottensheim Österreich